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Steute Meditec Medizingeräte mit dem Fuß steuern

| Redakteur: Kathrin Schäfer

In naher Zukunft wird es möglich sein, mehrere Medizingeräte über ein einziges User Interface zu steuern. Auf der Medica 2016 zeigt der Steute-Geschäftsbereich Meditec, wie dieses Konzept in die Praxis umgesetzt werden kann.

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Im modernen OP muss der Operateur mehrere Medizingeräte per Fußschalter steuern.
Im modernen OP muss der Operateur mehrere Medizingeräte per Fußschalter steuern.
(Bild: Steute)

An einem Touchscreen wählt der Operateur die gewünschte Funktion des entsprechenden Gerätes, das er über einen Fußschalter aus dem Standardprogramm von Steute Meditec steuert. Wenn er beispielsweise vom Röntgen zum Ultraschallgerät oder von der Navigation zur Tischverstellung wechseln möchte, reicht dafür die intuitive Bedienung des Touchscreens, und der zentrale Fußschalter übernimmt andere Funktionen. Die aktuelle Pedalbelegung wird dem Operateur jeweils angezeigt.

Damit werden die Bediensysteme im OP „interoperabel“. Voraussetzung dafür sind gemeinsame Kommunikationsstandards, an deren Erarbeitung sich Steute Meditec beteiligt. Auch sehr komplexe Bedienabfolgen zum Beispiel von OP-Mikroskopen lassen sich auf diese Weise steuern – mit dem Ergebnis, dass sich der Operateur besser auf die eigentliche Operation konzentrieren kann, weil er sich nicht immer wieder auf das Bedienen jeweils verschiedener User Interfaces einstellen muss.

Aus Sicht von Steute Meditec ist die Interoperabilität von Medizingeräten ein zentraler Trend in der Medizintechnik, der sich in den kommenden Jahren durchsetzen wird.

Medica 2016: Halle 11, Stand J39

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