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Medica 2014 Medizin trifft Technik

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Im Rahmen der Medica findet vom 12. bis 15. November in Düsseldorf die Medica Education Conference statt. Unter dem Motto Medizin trifft Technik – Technik trifft Medizin spricht die wissenschaftliche Konferenz fachübergreifend Mediziner, Wissenschaftler, Hersteller und Krankenhausentscheider an.

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Die Medica Education Conference 2014 ist als ganztägige wissenschaftliche Fortbildung angelegt. Sie macht außerdem einen kombinierten Besuch mit der Industrieausstellung möglich. So ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis gegeben.
Die Medica Education Conference 2014 ist als ganztägige wissenschaftliche Fortbildung angelegt. Sie macht außerdem einen kombinierten Besuch mit der Industrieausstellung möglich. So ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis gegeben.
(Bild: Messe Düsseldorf)

In Symposien, Seminaren und Kursen vermittelt die Fortbildungsveranstaltung, von welchen technischen Innovationen Patienten heute profitieren und inwieweit medizinische Erkenntnisse die Technik beeinflussen.

Vier Tage, vier Themen

Die vier Konferenztage widmen sich jeweils einem Schwerpunkt: Die von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) mit der Messe Düsseldorf konzipierte Fortbildungsveranstaltung sieht dafür die Themen Infektion und Entzündung, Telemedizin und Robotik, gastrointestinale Onkologie und interventionelle Medizin vor. Insbesondere an den Thementagen zur Telemedizin und Robotik sowie zur interventionellen Medizin werden technische Innovationen im wissenschaftlichen Programm beleuchtet. Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen erfahren dort, wie Patientenbetreuung mit Hilfe neuer Informationstechnologien schneller, zuverlässiger und oft auch kosteneffizienter möglich ist. Am Beispiel der Chirurgie wird gezeigt werden, welche Chancen die Robotik bietet.

Mediziner müssen wissen, was verfügbar ist

„Das Programm der Medica Education Conference wird so angelegt sein, dass wir sämtliche großen medizinischen Fächer zusammenbringen, damit sie bei der Anwendung moderner Techniken voneinander profitieren“, erläutert Professor Dr. med. Hendrik Lehnert, Direktor der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (Lübeck). Er wurde von der DGIM zum Kongresspräsidenten der Veranstaltung ernannt. „Dazu ist der Austausch mit der Industrie unerlässlich“, so Lehnert weiter. „Mediziner müssen wissen, welche technischen Neuerungen für welche medizinische Anwendung verfügbar sind, um diese einsetzen zu können. Die Industrie ihrerseits brauche Impulse aus Wissenschaft, Klinik und Praxis, um künftige Innovationen entwickeln zu können.“

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