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Europäisches Patentamt Med-El-Gründer für Europäischen Erfinderpreis nominiert

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Das Europäische Patentamt (EPA) hat Ende April offiziell die Nominierten für den Europäischen Erfinderpreis 2014 bekannt gegeben. Unter den drei Nominierten in der Kategorie Lebenswerk ist auch das Ehepaar Dr. Ingeborg und Prof. Dr. Erwin Hochmair, die Gründer des Unternehmens Med-El.

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1977 wurde das von dem Ehepaar Hochmair entwickelte, weltweit erste mikroelektronische Mehrkanal-Cochlea-Implantat erstmals in Wien erfolgreich eingesetzt. Für ihr Lebenswerk sind sie nun für den Europäischen Erfinderpreis nominiert.
1977 wurde das von dem Ehepaar Hochmair entwickelte, weltweit erste mikroelektronische Mehrkanal-Cochlea-Implantat erstmals in Wien erfolgreich eingesetzt. Für ihr Lebenswerk sind sie nun für den Europäischen Erfinderpreis nominiert.
(Bild: Med-El)

Die beiden Wissenschaftler legten in den 70er Jahren den Grundstein für die Entwicklung des ersten mikroelektronischen Mehrkanal-Cochlea-Implantats, dank welchem bis heute über 100.000 Menschen hören können. „Die Entwicklung und Markteinführung des ersten mikroelektronischen Mehrkanal-Cochlea-Implantats hat das Leben vieler gehörloser Menschen grundlegend verändert. Dank dieses hochtechnologischen Gerätes haben Menschen mit mittlerem bis hochgradigem Hörverlust heute die Chance, mittels elektrischer Stimulation des Hörnervs wieder hören zu können und ein normales Leben zu führen“, begründet das EPA die Nominierung.

Der Europäische Erfinderpreis ehrt jedes Jahr Wissenschaftler weltweit, die maßgeblich zu technologischem Fortschritt und wirtschaftlichem Wachstum beitragen. Die Verleihung des Preises findet am 17. Juni in Berlin statt.

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