„Digital Transformer of the Year“

Life-Science-Branche hat Nachholbedarf bei der digitalen Transformation

| Redakteur: Peter Reinhardt

Der Award „Digital Transformer of the Year“ zeichnet herausragende Leistungen der „Digitalen Transformation“ aus.
Der Award „Digital Transformer of the Year“ zeichnet herausragende Leistungen der „Digitalen Transformation“ aus. (Bild: Vogel Business Media)

Die digitale Transformation ist in aller Munde, aber längst nicht überall ausreichend angekommen. Besonders die Life-Science-Branche sieht noch Nachholbedarf bei der Umsetzung, so das erste Ergebnis der Suche nach dem „Digital Transformer of the Year“.

Zusammen mit den Transformationshelfern von _Mediate und der Steinbeis School of Management and Innovation hat das Fachmedienhaus Vogel Business Media im Sommer 2017 eine breit angelegte Initiative gestartet, um den Grad der digitalen Transformation in Deutschland zu erfassen – und anschließend zu steigern. Im Rahmen des Awards „Digital Transformer of the Year“ wurden seither über 1.000 Fach- und Führungskräfte online befragt. Ziel ist, besondere Leistungen bei der digitalen Transformation auszeichnen und praktische Hilfestellung zu bieten.

Besonders skeptisch: die Life-Science-Branche

Erste Umfrageergebnisse zeigen, dass die Befragten aus den Life Sciences ihre Branche besonders selbstkritisch sehen. Nur knapp 15 Prozent sind der Meinung, die Digitale Transformation gut im Griff zu haben, gefolgt von den Finanzdienstleistungen (23 Prozent) und Automotive (24 Prozent). Deutlich selbstbewusster zeigen sich die Medienbranche und die Industrie. Hier sind jeweils rund 30 Prozent der Meinung, dass Unternehmen ihrer Branche gut aufgestellt sind.

Noch dramatischer ist das Stimmungsbild beim wahrgenommenen Nachholbedarf. Rund sechs von zehn der Befragten aller Branchen sind der Meinung, dass in den Unternehmen ein erheblicher Nachholbedarf in Sachen Digitale Transformation bestehe. Hier gehen die Meinungen der Branchen noch weiter auseinander. Während die Befragten aus den Finanzdienstleistungen (66 Prozent) und Life Sciences (64 Prozent) großen Nachholbedarf sehen, zeigen sich die Befragten aus der Medienbranche zufriedener. Dennoch sind auch hier 54 Prozenten der Meinung, dass Nachholbedarf besteht.

Große Unterschiede in den Branchen

Nicht überraschend sind die Antworten bezüglich der Heterogenität innerhalb der Branchen: Rund sieben von zehn Befragten sehen große Unterschiede bei den Fortschritten in der Digitalen Transformation innerhalb ihrer Branche.

Die Unternehmen wurden zudem zu den wichtigsten Teilaspekten und Erfolgsfaktoren befragt – und dazu, welche Unternehmen in ihrer jeweiligen Branche Vorreiter sind in puncto Digitaler Transformation. Darüber hinaus wurde gefragt, wer aus ihrer Sicht branchenübergreifend die Persönlichkeit ist, die die Digitale Transformation besonders vorangetrieben hat.

Exklusive Preisverleihung in Berlin

Wer diese Vorreiter sind, wird auf einer exklusiven Preisverleihung am 4. Dezember 2017 in Berlin bekannt gegeben. Teilnehmer dieser Veranstaltung lernen nicht nur vor allen anderen, wer die „Digital Transformer of the Year“ der jeweiligen Branchen sind, sondern können direkt von deren Erfahrungen profitieren. Zudem lernen sie im Kreise von Experten Best Practices kennen und erhalten wertvolle Impulse für ihre Digitale Transformation. Premiumpartner der Veranstaltung sind die Messe München und Microsoft. Partner sind Kienbaum, Klöckner & Co. sowie Würth Elektronik.

Zu den Speaker-Highlights der Preisverleihung zählen der gefragte Digitalisierungs-Experte Prof. Dr. Tobias Kollmann von der Universität Duisburg-Essen, Klaus Dittrich, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München, der mit seinem Unternehmen schon erhebliche Schritte in der Digitalen Transformation unternommen hat, Martin Große, Chief Marketing Officer bei Microsoft, der über „Digitalisierung für alle“ spricht, und Michael Mack (angefragt), der gerade das Zepter beim familieneigenen Europapark Rust übernommen hat und mit stringenter Digitalisierung Disney Konkurrenz macht.

Weitere Informationen zur Initiative sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für die Preisverleihung finden Sie hier.

Über die Befragung

Grundlage der Studie war die Befragung von Fach- und Führungskräften aus den Branchen Automotive, Industrie, Life Sciences, Medien und Finanzdienstleistungen. Dies ergab ein allgemeines Stimmungsbild der Digitalen Transformation in Deutschland.

Sie interessieren sich für die gesamten Studienergebnisse zum Digital Transformer of the year? Dann lassen Sie sich hier für den Erhalt der Studienergebnisse vormerken. Diese werden nach der Veranstaltung (voraussichtlich Anfang 2018) zum Download zur Verfügung gestellt.

Über Vogel Business Media

Vogel Business Media ist Deutschlands großes Fachmedienhaus mit 100+ Fachzeitschriften, 100+ Webportalen, 100+ Business-Events sowie zahlreichen mobilen Angeboten und internationalen Aktivitäten an 20 Standorten in 16 Ländern.

Über _Mediate
_Mediate ist der strategische Partner für die Digitale Transformation der Umsätze von Unternehmen. Aus Berlin heraus hilft _Mediate, neue digitale Geschäftsmodelle umzusetzen, in Start-ups zu investieren oder mit Grown-ups Kooperationen einzugehen.

Über die Steinbeis School of Management and Innovation
Die Steinbeis School of Management and Innovation (Steinbeis-SMI) an der Steinbeis-Hochschule Berlin ist die Business School für Management, Innovation und Leadership in kompetitiven Märkten mit hoher Veränderungsgeschwindigkeit.

Lesen Sie auch

Pionier oder Nachzügler – wie weit ist die digitale Transformation in Deutschland?

„Digital Transformer of the Year“: Umfrage und Award

Pionier oder Nachzügler – wie weit ist die digitale Transformation in Deutschland?

05.07.17 - Der Megatrend Digitalisierung verändert Medizin und Medizintechnik wie kaum ein anderes Branchensegment. Unternehmen und Unternehmern, die diese Transformation in besonderer Weise meistern, winkt nun eine Auszeichnung. lesen

Digitale Revolution im Gesundheitswesen: Status quo und Ausblick

Medizin 4.0

Digitale Revolution im Gesundheitswesen: Status quo und Ausblick

20.04.17 - Die digitale Revolution hat auch die Medizintechnik voll erfasst. Doch dort, wo Digitalisierung die Gesundheit oder gar das Leben von Menschen betrifft, gelten besondere Rahmenbedingungen. Ein Überblick und Ausblick. lesen

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf unserem Schwesterportal marconomy.

Kommentare werden geladen....

Diesen Artikel kommentieren
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Whitepaper & Videos

PLM in der Medizintechnik

Verbesserung des Risikomanagements für Medizinprodukte

Dieses Whitepaper untersucht einige der klassischen Herausforderungen des Risikomanagements für Medizinprodukte und zeigt, wie der Prozess mit einer PLM-Lösung erheblich verbessert werden kann. lesen

Software für Medizintechnikhersteller

Handbuch zur Auswahl von Software

Angesichts der vielfältigen Herausforderungen an Medizintechnikhersteller, spielt der Einsatz von Technologien eine entscheidende Rolle. Dieses Handbuch dient als Entscheidungshilfe bei der Auswahl der richtigen Technologie. lesen

Überlegungen zum Teiledesign

2K-Spritzguss und Umspritzen von Einlegeteilen

Das kombinierte Spritzgussverfahren im 2K-Spritzguss mit Einlegern, bietet unzählige Möglichkeiten für die Anwendung spezifischer Konstruktionen, die mit einem einzelnen Werkstoff nicht erreichbar wären. Doch was genau muss dabei beachtet werden? lesen

DER COMMUNITY-NEWSLETTER Newsletter abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung und AGB einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44993305 / Management)