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Kunststoff-Analyse leicht gemacht

| Redakteur: Peter Reinhardt

Für die genaue Untersuchung von Zusammensetzungen oder speziellen Additiven von Kunststoffen bietet die GSG Mess- und Analysengeräte GmbH: ihren Pyromat an. Dieser basiert auf dem Prinzip der Curie-Punkt Pyrolyse. Pyrolyse im allgemeinen ist die Bezeichnung für eine thermische Spaltung chemischer Verbindungen.

Durch hohe Temperaturen wird ein Bindungsbruch innerhalb der großen Moleküle erzwungen und man erhält dementsprechend niedermolekulare Crackprodukte. Diese können dann wegen ihrer höheren Flüchtigkeit mit Hilfe der Gaschromatographie analysiert werden. Mit immer gleichen und reproduzierbaren Temperaturen erhält man so Informationen über die ursprünglichen Zusammensetzungen hochmolekularer Substanzen wie eben von Kunststoffen.

Die Curie-Punkt-Pyrolyse-Gaschromatographie in Kombination mit massenspektrometrischer Detektion hat sich als einfache, zeitsparende, reproduzierbare und hochempfindliche Analysenmethode bewährt und ist bereits in vielen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Bereichen als Produktionskontrolle, Qualitätssicherung und Quantifizierung etabliert. Die Methode zeichnet sich durch einfachste Probenvorbereitung ohne zeitaufwendige Extraktionen aus und ist daher sehr gut für die Untersuchung von Kunststoffen geeignet.

Bei Kunststoffen in der Medizin, die auf direkte oder indirekte Weise im Kontakt mit menschlichem Gewebe und Körperflüssigkeiten stehen, darf der Kunststoff einerseits den Organismus nicht schädigen und zum anderen dürfen die Materialeigenschaften des Kunststoffes durch die biologische Umgebung nicht beeinträchtigt werden. Daher muss man im besonderen die Verträglichkeit von Additiven, wie Weichmacher, Stabilisatoren, Farbmittel, Füllstoffe und Verstärkungsstoffe betrachten, die im Verlauf des Herstellungsprozesses und je nach Anwendung des Kunststoffes zugesetzt werden.

Kontakt::

GSG Mess- und Analysengeräte GmbH D-76646 Bruchsal www.gsg-analytical.com