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Coronavirus: Branchen-Ticker für die Medizintechnik Schott liefert Fläschchen für Impfungen / Vollautomatische Desinfektionsroboter

| Autor / Redakteur: Julia Engelke / Miriam Grob

Schott unterstützt im Kampf gegen Covid-19 mit Pharmafläschchen für rund 2 Mrd. Impfungen. Derweil bietet Hoz Medi Werk einen neuartigen Desinfektionsdienst an. Dabei kommen vollautomatische Desinfektionsroboter zum Einsatz, die Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger mithilfe von UVC-Licht abtöten.

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Seit Mittwoch den 11.3.2020 betrachtet die Weltgesundheitsorganisation die Corona-Krise als Pandemie. Bleiben Sie mit dem Branchen-Ticker von Devicemed über das Geschehen in der Medizintechnik auf dem Laufenden.
Seit Mittwoch den 11.3.2020 betrachtet die Weltgesundheitsorganisation die Corona-Krise als Pandemie. Bleiben Sie mit dem Branchen-Ticker von Devicemed über das Geschehen in der Medizintechnik auf dem Laufenden.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )
  • Schott liefert Fläschchen für Impfungen
  • Vollautomatische Desinfektionsroboter
  • Anlagen zur Verarbeitung von Coronavirus-Vials
  • VDE: Corona-Warn-App installieren
  • Corona-Medikamente mit 3D-Bioprinter entwickeln
  • Anamnesebogen bei Verdacht auf Covid-19
  • Antikörpertest erhält CE-Kennzeichnung
  • Erster europäischer Standard zu Alltagsmasken
  • Dräger baut Produktion von FFP-Masken in Europa aus

Schott liefert Fläschchen für Impfungen

[Do 02.07.2020, 11:34] Schott unterstützt im Kampf gegen Covid-19 mit Pharmafläschchen für rund 2 Mrd. Impfungen. Der Hersteller hat Lieferabkommen mit führenden Pharmaunternehmen getroffen – darunter auch Teilnehmer der so genannten „Operation Warp Speed“, einer von der US-Regierung ins Leben gerufenen Initiative zur Herstellung von Impfstoffen gegen das neue Coronavirus.

Der Spezialglashersteller Schott stellt bereits heute über 11 Mrd. Pharmaverpackungen pro Jahr her, und zwar in einem weltweiten Produktionsnetzwerk. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen 350 Mio. Euro in die Erweiterung seiner Produktionskapazität investiert.

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Vollautomatische Desinfektionsroboter

[Di 30.06.2020, 15:48] Die „neue Normalität“ bedeutet im Gesundheitswesen, aber auch darüber hinaus, einen verstärkten Fokus auf Hygienemaßnahmen. Um die zusätzliche Belastung für das Personal dabei möglichst gering zu halten, bietet Hoz Medi Werk jetzt einen neuartigen Desinfektionsdienst an. Dabei kommen vollautomatische Desinfektionsroboter zum Einsatz, die Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger mithilfe von UVC-Licht abtöten. UVC steht für eine bestimmte Bandbreite des Ultraviolettlichts. Die hochintensiven Strahlen zerstören das Erbgut von Erregern und machen diese damit unschädlich. Dabei werden nicht nur Oberflächen, sondern auch die Raumluft desinfiziert. Um einen Raum vollständig zu desinfizieren, benötigt der UVC-Roboter nur 10 bis 20 Minuten. Die Dauer hängt von der Größe des Raums ab, die der Roboter mithilfe von Sensoren selbst ermittelt. Während der Bestrahlung muss der Roboter nicht gesteuert werden. Der Fortschritt der Desinfektion wird jedoch in Echtzeit auf einem Tablet angezeigt, das mit dem Roboter verbunden ist. Dieses Tablet wird auch zum Starten der UVC-Bestrahlung eingesetzt, denn während der Bestrahlung darf sich im gleichen Raum keine Person aufhalten. Sollte eine Person den Raum betreten, während der Roboter aktiviert ist, sorgen Bewegungssensoren dafür, dass das Bestrahlungsprogramm sofort automatisch gestoppt wird.

Anlagen zur Verarbeitung von Coronavirus-Vials

[Mo 29.06.2020, 11:53] Die Zahoransky AG hat von einem US-amerikanischen Unternehmen einen Großauftrag in Höhe von 25 Mio. Euro über elf Automatisierungsanlagen und sechs Entnahmeeinheiten für Impfstoffcontainer (Vials) enthalten. Während weltweit nach einer Vakzinierung gegen COVID-19 geforscht wird, laufen die Vorbereitungen zur Herstellung der Wirkstoffampullen bereits auf Hochtouren. Zahoransky liefert dem Fabrikanten der beschichteten COP (Cyclo-Olefin-Polymer)-Impfstoffcontainer bereits ab August die ersten der dazu notwendigen Automationsanlagen, weitere folgen sukzessive. Zum Einsatz kommen die Modelle Z.SIROC, Z.MISTRAL und Z.LODOS. Damit im Fertigungsprozess sowohl eine durchgängige Automatisierung wie auch Qualität gewährleistet ist, werden insgesamt 120 Kameras und 53 Roboter verbaut. Sobald die Anlagen vollständig montiert und in Betrieb genommen sind, können 600.000 Vials pro Tag verarbeitet werden. Dazu Michael Schmidt, Geschäftsführer bei Zahoransky Automation & Molds GmbH: „Der Umgang mit COP-Behältern für sensible Impfstoffe ist nicht trivial. Hier konnten wir jedoch mit unserer langjährigen Erfahrung bei der Integration unserer Anlagen in die Fertigung des Kunden sowie Qualität ‚made in Germany‘ überzeugen.“

Michael Schmidt geht ins Detail: „Bei diesem Projekt waren wir in vielfacher Hinsicht gefordert. Denn es galt, unterschiedliche Anforderungen abzudecken – angefangen bei der Integration der Spritzblasmaschinen des Kunden über eine lückenlose Dokumentation sowie Rückverfolgbarkeit (Track & Trace) mittels Laserbeschriftung und Einbindung ins MES-System bis hin zu einer durchgängigen Kamerakontrolle mit speziell entwickelten Algorithmen nur für diese Anwendung.“ Im vollen Ausbau der automatisierten Fertigung entnehmen die elf Z.SIROC-Automationsanlagen die COP-Vials aus der Spritzblasmaschine und übergeben sie an die Z.MISTRAL. Dort werden die Impfstoffcontainer gekühlt und mit Laser individuell markiert. Die Z.LODOS entnimmt anschließend die bearbeiteten sowie geprüften Teile und übergibt sie zur Weiterverarbeitung in die NEST/TUB zur Nanobeschichtung. In allen Phasen durchlaufen die Vials kontinuierliche Qualitätsüberprüfungen mit diversen Kameras.

VDE: Corona-Warn-App installieren

[Fr 26.06.2020, 14:32] Die jüngsten Corona-Vorfälle in den Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen haben erneut gezeigt, mit welcher Wucht Covid-19 zuschlägt. Um die Zahl der Infizierten zu reduzieren und damit alle Bürgerinnen und Bürgern zu schützen, ruft der VDE die Öffentlichkeit, seine 100.000 ehrenamtlichen Experten und Mitglieder sowie alle Mitgliedsunternehmen und die 2.000 Mitarbeiter dazu auf, die kostenlose Corona-Warn-App der Bundesregierung auf ihre Smartphones und Tablets zu installieren. „Bitte machen Sie mit! Als neutrale Technologieorganisation steht der VDE für Sicherheit, Schutz und Nachhaltigkeit. Mit ihrer Unterstützung retten Sie Leben und ermöglichen uns allen eine baldige Rückkehr zur Normalität“, appelliert Ansgar Hinz, CEO des VDE. Der VDE steht bereits seit über 125 Jahren als globale Organisation weltweit für die Themen Wissenschaft, Standardisierung, Prüfung, Zertifizierung und Anwendungsberatung und das VDE Zeichen seit nunmehr 100 Jahren als Synonym für höchste Sicherheitsstandards und Verbraucherschutz „Made in Germany“. Seitens der Bundesregierung wird dieses engagierte Vorgehen durch die VDE Gruppe sehr begrüßt, so die Stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung, Ulrike Demmer.

Corona-Medikamente mit 3D-Bioprinter entwickeln

[Fr 26.06.2020, 10:19] Das biotechnologische Forschungslabor 3D Bioprinting Solutions (3D Bio) arbeitet aktiv an pharmakologischen Studien zu verschiedenen antiviralen Medikamenten. Die Wissenschaftler von 3D Bio nutzen ihre Erfahrung mit den modernsten Methoden der Pathologie und prädiktiven Toxikologie und der additiven Fertigung, um die Zeit zu minimieren, die benötigt wird, um Lösungen für die Behandlung von Patienten mit Covid-19 und anderen Viruserkrankungen zu finden. Die derzeit bestehenden traditionellen zweidimensionalen Protokolle für die Prüfung antiviraler Wirkstoffe liefern zum Teil sehr widersprüchliche Daten, da die Ergebnisse der 2D-Modellierung perspektivischer Anti-Covid-19-Medikamente radikal von der tatsächlichen Reaktion des menschlichen Körpers auf ihre Wirkung abweichen können. Im Gegensatz dazu bilden dreidimensionale Gewebesphäroide die Organisation des nativen Gewebes vollständig nach und dienen als ideales in-vitro-Modell für die Prüfung pharmakologischer Moleküle unter physiologischen Bedingungen.

Um den Übergang von präklinischen Studien mit Labortieren zu klinischen Studien mit Menschen zu beschleunigen, entwickelten die Forscher von 3D Bio eine Methode zur skalierbaren Herstellung von 3D-Sphäroiden in den Mengen, die notwendig sind, um die spezifische Aktivität pharmakologischer Moleküle im Körper infizierter Patienten genau zu bestimmen.

Anamnesebogen bei Verdacht auf Covid-19

[Do 25.06.2020, 14:50] Die medizinische Dokumentation der Verdachtsabklärung auf Covid-19 soll erleichtert werden. Dafür hat die Sektion „Notaufnahmeprotokoll“ der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nun einen passenden Anamnesebogen entwickelt. „Unser Ziel ist, die Dokumentation in allen Sektoren des Gesundheitswesens passend in den Arbeitsablauf zu integrieren. Das gilt auch für temporäre Einrichtungen wie Fieberambulanzen“, sagt Projektinitiator Markus Baacke , Mitglied der Sektion und Notfallmediziner am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier. Der nun vorgelegte Anamnesebogen dient vor allem der Informationsübermittlung an weiterbehandelnde Ärzte im ambulanten und stationären Sektor, um dort eine erneute Covid-19-spezifische Anamneseerhebung unnötig zu machen.

Zudem dient der neue Anamnesebogen einer gesteuerten Aufzeichnung der eigenen Tätigkeit, um die getroffenen Schritte transparent darzustellen. Dieses Modul ist auf die spezifischen Anforderungen eines Szenarios vorbereitet, bei dem eine große Anzahl an Patienten in Praxen, Fieberambulanzen und Notaufnahmen bei Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung untersucht und dokumentiert werden soll. Das Szenario berücksichtigt zudem, dass möglicherweise ein größerer Anteil der eingesetzten Mitarbeiter in der Erstbehandlung respiratorisch erkrankter Patienten ungeübt sein kann.

Antikörpertest erhält CE-Kennzeichnung

[Mi 24.06.2020, 16:08] Beckman Coulter gab bekannt, dass der Access SARS-CoV-2-IgG-Assay des Unternehmens jetzt auf die CE-Kennzeichnung akzeptierenden Märkten erhältlich ist. Das Unternehmen hat bereits Tests an mehr als 400 Krankenhäuser, Kliniken und diagnostische Labore in den USA geliefert und mit der weltweiten Auslieferung an Kunden begonnen. Beckman Coulter verfügt weltweit über mehr als 16 000 Immunoassay-Analysesysteme und hat seine Produktionskapazität zur Auslieferung von monatlich mehr als 30 Mio. Tests erhöht. Das Henry Ford Health System war eines der ersten Gesundheitssysteme, die Beckman Coulters Test erhalten und unabhängig hinsichtlich seiner Leistung validiert haben.

„Wir haben uns für Beckman Coulters Access SARS-CoV-2-IgG-Antikörpertest als das Rückgrat des serologischen Covid-19-Testprogramms von Henry Ford entschieden, da dieser Test eine hervorragende Leistung bei unserer strengen unabhängigen Bewertung gezeigt hat“, so Dr. Bernard C. Cook, Division Head of Chemistry-Pathology, Henry Ford Health System. „Henry Ford hat bei der Durchführung von Beckman Coulters SARS-CoV-2-IgG-Assay mit 204 PCR-positiven Covid-19-Patientenproben 14 Tage nach der PCR eine Testsensitivität von 100 Prozent festgestellt, und Tests mit 80 Patientenproben aus der Zeit vor Covid-19 ergaben eine Spezifität von 100 Prozent.“

Viele Analysesysteme von Beckman Coulter können bis zu 400 Routinetests pro Stunde durchführen. Eine große Anzahl der Analysesysteme ist mit Krankenhausinformationssystemen vernetzt, sodass die Labore die Meldung der serologischen Testergebnisse automatisieren können. Der Access SARS-CoV-2-IgG-Test kann zudem mit Beckman Coulters Access 2-Analysesystem, einem kompakten Benchtop-Immunoassay-System, das qualitativ hochwertige serologische Tests in kleineren Krankenhäusern und Kliniken ermöglicht, durchgeführt werden. Dieser Test lässt sich nahtlos in die Laborabläufe integrieren, sodass routinemäßige Blutuntersuchungen im Rahmen stationärer Diagnostik und Vorsorgetests einfach durch serologische Tests ergänzt werden können und Gesundheitssysteme damit beginnen können, den Immunstatus ihrer lokalen Gemeinden umfassend zu bestimmen.

Erster europäischer Standard zu Alltagsmasken

[Di 23.06.2020, 10:12] Das Europäische Komitee für Normung, CEN, hat einen ersten Standard für nicht-medizinische Alltagsmasken für Verbraucher als CEN Workshop Agreement (CWA) veröffentlicht. Das „CWA 17553:2020 - Community face coverings - Guide to minimum requirements, methods of testing and use“ legt Mindestanforderungen für deren Design, Herstellung und Leistungsbewertung fest. CEN hat die Vereinbarung auf Bitte der Europäischen Kommission erarbeitet.

Alltagsmasken sind in Europa Teil der meisten nationalen Strategien, um die pandemiebedingten Einschränkungen schrittweise aufzuheben. Europaweit einheitliche Sicherheitsstandards können dazu beizutragen, die Covid-19-Pandemie länderübergreifend einzudämmen. „Das CWA unterstützt insbesondere Hersteller, die ihre Produktion auf nicht-medizinische Alltagsmasken umgestellt haben oder auf diesem Gebiet tätig sein wollen. Sie erhalten damit schnell und unkompliziert Hilfestellung zu den wichtigsten Anforderungen an solche Masken“, sagt Elisabeth Beck, Leiterin der Gruppe Gesundheit bei DIN. Das Dokument enthält zudem einen Anhang mit praktischen Hinweisen zur richtigen Handhabung und Reinigung der Masken.

Verantwortlich für die Erarbeitung des Standards war das französische Normungsinstitut AFNOR, zahlreiche europäische Experten brachten ihr Fachwissen und vorhandene nationale Leitlinien mit ein. Das CWA 17553:2020 steht kostenlos auf www.cencenelec.eu zum Download bereit.

Dräger baut Produktion von FFP-Masken in Europa aus

[Mo 22.06.2020, 07:55] Als Folge der Covid-19-Pandemie hat Dräger entschieden, seine Produktionskapazitäten für leichten Atemschutz in Europa auszubauen. Dafür wird das Unternehmen bestehende Produktionsstandorte in Schweden und Deutschland erweitern und eine komplett neue Fabrik in Frankreich errichten. Rainer Klug, Vorstand Sicherheitstechnik bei Dräger: „Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach leichtem Atemschutz langfristig höher sein wird als vor Corona. Unser Ziel ist es, eine stabile Versorgung mit qualitativ hochwertigen FFP-Atemschutzmasken in Europa zu sichern.“ Um ein stabiles europäisches Produktionsnetzwerk für Schutzausrüstung aufzubauen, hat Dräger folgende Maßnahmen beschlossen: Den bereits existierenden Produktionsstandort für FFP-Atemschutzmasken in Schweden wird Dräger deutlich erweitern. Hier werden künftig pro Jahr mehr als doppelt so viele FFP-Masken produziert wie bisher – eine Stückzahl im mittleren zweistelligen Mio.bereich. In Deutschand schafft Dräger zudem zusätzliche Kapazitäten für Gebläsefiltergeräte für den leichten Atemschutz. Darüber hinaus wird das Unternehmen einen neuen Produktionsstandort in Frankreich errichten. Hier werden künftig FFP2- und FFP3-Masken für ganz Europa hergestellt. Die Investitionen in neue Maschinen werden im Geschäftsjahr 2020 einen niedrigen zweistelligen Mio.betrag erfordern. Klug: „Wir freuen uns besonders über die sehr enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der französischen Regierung. Der gute Austausch und das gemeinsame Ziel, die Menschen mit hochwertigem Atemschutz zu versorgen, haben uns die Entscheidung für einen zusätzlichen Standort im Elsass erleichtert.“

Taiwans „Anti-Covid-19-Pavilion“

[Do 18.06.2020, 10:48] Mit dem „Taiwan Anti-Covid-19 Pavilion" bietet der Taiwan External Trade Development Council (TAITRA) einen neuen kostenlosen Online-Service für Informationen und internationale Geschäftskontakte an. Experten unterschiedlicher Fachbereiche, hochrangige medizinische Einrichtungen und über 2.000 Unternehmen Taiwans informieren auf dieser Plattform umfassend über aktuelle Forschungen und Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung sowie zu neuen Geschäftsmöglichkeiten mit Taiwan.

Auf der Plattform gibt wichtige Antworten zu medizinischen Fragen und die Möglichkeit, diese in Zusammenarbeit mit 20 führenden medizinischen Institutionen Taiwans per Videoanruf beantworten zu lassen. Fachleute geben Antworten zu häufig gestellten Fragen und aktuelle Nachrichten zu Gesundheit, Biotechnologie und KI-Covid-19-Diagnoseverfahren halten die Nutzer stets auf dem Laufenden. Eine Datenbank mit mehr als 2.000 taiwanesischen Lieferanten bietet dann noch die Möglichkeit, Anti-Covid-19-Schutzausrüstungen direkt online zu bestellen. Ergänzend zum „Anti-Covid-19 Pavilion“ lassen sich auch auf der Plattform „Medical Taiwan“ hochwertige Produkte und zuverlässige Partner finden. Der Schwerpunkt liegt auf dem Ökosystem der Epidemieprävention und intelligenten Lösungen für das Gesundheitswesen.

Formnext mit neuem Gesundheitskonzept

[Mi 17.06.2020, 14:25] Die additive Leitmesse Formnext hat den Vorteil, dass sie erst im November stattfinden soll. Genügend Zeit also, um ein neues Gesundheits- und Hygienekonzept zu erarbeiten. Jetzt hat der Messeveranstalter Mesago das umfassende Konzept vorgestellt, mit dem die Formnext vom 10. bis 13. November 2020 in Frankfurt stattfinden soll. Mit dem umfangreichen Konzept zum Gesundheitsschutz, das zusammen mit der Messe Frankfurt GmbH erarbeitet wurde, gehen die Messeveranstalter über die gesetzlichen Vorgaben hinaus und zielen auf den höchsten Schutz für Aussteller, Besucher und Mitarbeiter. Das Konzept basiert auf einem Maßnahmenpaket, bei dem Hygiene (u.a. höhere Reinigungsintervalle), striktere Abstandsregeln (u.a. professionelles Crowdmanagement) und eine höhere Frischluftzufuhr (u.a. mehrmaliger Austausch der Hallenluft pro Stunde) wichtige Faktoren sind.

Für Besucher ist eine Vollregistrierung sowie Tickets, die nur an bestimmten Tagen gültig sind, geplant. Durch das vollständig elektronische Registrieren und Bezahlen werden unnötige Kontakte reduziert. Eine Selbsterklärung, z.B. über den aktuellen Gesundheitszustand, ist zudem verpflichtend. Auch bei der Planung der Messehallen und Stände geht die Formnext buchstäblich neue Wege: So werden die Gänge zwischen den Ständen deutlich verbreitert (von 3 auf 6 Metern) und zusätzlich durch einen 1 Meter breiten Kommunikationsstreifen an jeder Seite flankiert. Per Videotechnik und geschultem Personal in der Halle wird zudem überwacht, ob die Corona- und Abstandsregeln eingehalten werden.

EPHJ findet im September statt

[Mi 17.06.2020, 08:58] Die Ausgabe 2020 der wichtigsten jährlich stattfindenden Fachmesse der Schweiz wurde Covid-19-bedingt auf September verlegt. Nun bestätigen die Veranstalter, dass die Messe wie vorgesehen vom 15. bis 18. September in Genf stattfinden wird, um zur Wiederbelebung sämtlicher Hochpräzisionsbrachen beizutragen. „Wir haben versucht, uns in den letzten Wochen in engem Austausch mit zahlreichen Ausstellern ein möglichst realistisches Bild der Situation zu verschaffen“, erläutert Alexandre Catton, Leiter des Salon EPHJ. „Die Meinungen sind geteilt. Ein Teil von ihnen sieht sich angesichts der schwierigen Lage und der Marktentwicklung sowie der anhaltenden Unsicherheit und angesichts eines möglichen Besucherrückgangs genötigt, sich auf andere Prioritäten zu konzentrieren. Die überwiegende Mehrzahl jedoch wünscht sich vorrangig eine Rückkehr zur Normalität und die Möglichkeit, auf der Messe ihre Innovationen auszustellen und Kunden und Interessenten zu treffen.“

Die Veranstalter sind sich dessen bewusst, dass die Messe unter Umständen im Hinblick auf Besucher und Aussteller anders aussehen wird als gewohnt. Dennoch dürften sich die in einigen großen Unternehmen geltenden Reisebeschränkungen nicht maßgeblich auf in der Schweiz ansässigen Hersteller und Unternehmen auswirken, die keinen größeren Einschränkungen im Hinblick auf eine Reise nach Genf unterliegen sollten. „Die Entscheidung beruht auf unserem aktuellen Wissensstand“, betont Catton. „Je nachdem, wie sich die Hygienemaßnahmen bis September entwickeln und welche Auflagen der Salon EPHJ zu befolgen haben wird, werden wir entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.“

Antriebssysteme gegen Corona

[Di 16.06.2020, 07:44] Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen, werden weltweit zum Teil sehr drastische Maßnahmen ergriffen. Gleichzeitig werden Labor- und Analysekapazitäten auf- und ausgebaut, um Tests schneller auswerten zu können und an Gegenmitteln oder Impfstoffen zu forschen. Aber auch der Schutz der Menschen, die etwa in Krankenhäusern um das Leben der Patienten kämpfen, muss lückenlos sein und ebenso zuverlässig funktionieren wie die Beatmungsgeräte für erkrankte Patienten. Für diese wichtigen, zum Teil lebenserhaltenden Systeme entwickelt und liefert Faulhaber mit seinen Antriebssystemen Schlüsselkomponenten.

In der neuen Publikation „Fokus Covid-19 – Faulhaber Branchenlösungen – Antriebssysteme für Gesundheitsversorgung, Medizin & Laborgeräte“ erfährt man, welche Antriebe sich für Medizintechnikanwendungen aus den Bereichen Beatmungssysteme, Personenschutz (PAPR), Laborautomation, Point of Care (POC) Analyse sowie Infrarotthermographie besonders eignen, welche Vorteile Faulhaber für die Anwendungen bietet und welche Optionen möglich sind. Die Publikation kann in elektronischer Form (PDF) kostenlos auf der Faulhaber Internetseite unter der Adresse https://www.faulhaber.com/Covid19/de heruntergeladen werden.

Flexible Telemedizinlösung von Siemens Healthineers

[Mo 15.06.2020, 11:01] Mit der Software Teamplay my Care Companion bringt Siemens Healthineers eine neue flexible Telemedizinlösung auf den Markt, die die Betreuung von Patienten mit chronischen Krankheiten aus der Ferne ermöglicht. Mit Teamplay my Care Companion können Gesundheitsdienstleister ihre eigenen Telemedizinprogramme planen und die zugrundeliegende Technologie flexibel an ihre Bedürfnisse anpassen. Die Lösung ist zunächst für die Betreuung von Patienten mit chronischer Herzschwäche im Herz- und Diabetescenter Bad Oeynhausen unter dem Namen „Herz Connect“ im Einsatz. Ein weiteres Einsatzgebiet in der aktuellen Covid-19-Pandemie: Die Betriebsärzte in der Stabsstelle Arbeitsmedizin des Universitätsklinikums Mannheim setzen die Dokumentations- und Kommunikationskomponenten des Teamplay my Care Companions als „Corona-Tagebuch“ für das klinische Personal gemäß den Regeln des Robert Koch-Instituts ein. Die Mitarbeiter erfassen täglich ihren Gesundheitszustand, die Betriebsärzte können schnell auf Veränderungen reagieren. „Während wir früher stapelweise Papier in Form von Tagebüchern bekommen haben, ist jetzt alles geordnet in einer Software verfügbar“, erläutert Betriebsärztin Dr. Margit Eisenbarth. „Die Mitarbeiter können über eine App oder eine Website ihre Daten komfortabel eingeben. Sie sparen wertvolle Zeit und wir haben sofort den Überblick.“

Point-of-Care-Antikörpertests

[Mo 15.06.2020, 08:27] AMS, ein weltweiter Anbieter von hochwertigen Sensorlösungen, und Senova, ein Hersteller von medizintechnischen Produkten zur in-vitro Diagnostik mit Sitz in Deutschland, geben den erfolgreichen Abschluss von Testreihen bekannt, in denen eine Kombination der Technologie von Senova und der Spektralsensortechnologie von AMS eingesetzt wurde, um die Leistungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit eines Lateral Flow-basierten Tests auf Antikörper für den Covid-19 (SARS-CoV-2) Virus zu verbessern. Ein speziell entwickeltes Sensormodul auf Basis der Spektralsensorlösung AS7341L von AMS ermöglicht dabei das Auslesen von Lateral-Flow-Immunoassays auf der Basis von Spektralanalyse.

Die Spektralsensortechnologie von AMS wurde erfolgreich in Kombination mit dem kommerziell verfügbaren serologischen IgG/M Covid-19-Testassay von Senova getestet, der als Bestätigungsdiagnostik in einem späteren Stadium der Erkrankung und in Massen-Screeningprogrammen auf Antikörper eingesetzt wird. Das Gerät, das die Lateral-Flow-Technologie mit einem Spektralsensor verbindet, ermöglicht eine genaue, kostengünstige und quantitative Auswertung und liefert ein objektives Testergebnis, das keine Interpretation durch den Benutzer erfordert. Im Gegensatz zur etablierten PCR-Methode kann das Testkit kostengünstig in Arztpraxen und anderen dezentralen Diagnostiksituationen („Point-of-Care“) eingesetzt werden.

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