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Philips Konzernchef van Houten strukturiert Sparte Healthcare neu

Redakteur: Kathrin Schäfer

Nach einer schwachen Bilanz für das zweite Quartal strukturiert Royal Philips seinen Geschäftsbereich Healthcare um. Die Stelle von Deborah DiSanzo, bislang CEO von Philips Healthcare, wird ersatzlos gestrichen. Die Geschäftsbereiche der Medizintechniksparte, die immerhin gut 40 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen, werden künftig direkt an Philips-CEO Frans van Houten berichten.

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Als CEO und Vorstandsvorsitzender leitet Frans van Houten seit April 2011 die Geschicke des Elektronikkonzerns Philips. Nicht zufrieden ist der Konzernchef zurzeit mit der Sparte Medizintechnik – diese wird deshalb in Zukunft direkt an ihn berichten.
Als CEO und Vorstandsvorsitzender leitet Frans van Houten seit April 2011 die Geschicke des Elektronikkonzerns Philips. Nicht zufrieden ist der Konzernchef zurzeit mit der Sparte Medizintechnik – diese wird deshalb in Zukunft direkt an ihn berichten.
(Bild: Philips)

Mit einem operativen Ergebnis von 220 Mio. Euro (Ebita) im zweiten Quartal nennt der Vorstandschef die bisherige Leistung des Healthcare-Sektors „enttäuschend“. Dagegen liege das operative Konzernergebnis von rund 400 Mio. Euro (Ebita) im Rahmen der Erwartungen, so van Houten. In der Medizintechniksparte soll die zweite Jahreshälfte– ähnlich wie 2013 – bessere Ergebnisse bringen. Unter anderem auch deshalb, weil im Laufe des dritten Quartals ein Werk in Cleveland die Produktion wieder aufnehmen wird.

Den weltweiten „Paradigmenwechsel“ in der Gesundheitsindustrie begreift van Houten als Chance. Mit Gesamtlösungen, die Produkte für Monitoring und Nachsorge einschließen und damit über Prävention, Diagnose und Behandlung hinausgehen, möchte der Konzern zukünftig überzeugen. Langfristig angelegte Partnerschaften mit Institutionen wie dem schwedischen Universitätskrankenhaus New Karolinska sollen ebenfalls dazu beitragen, das operative Ergennis wieder zu verbessern.

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