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Digitale Signalprozessoren

Kohärenztomographie lässt tief ins Innere blicken

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Portable Systeme

Als die OCT-Technik erstmals für bildgebende medizinische Systeme eingesetzt wurde, basierten diese noch auf mehr oder minder herkömmlichen PCs. Dies änderte sich bei der zweiten Generation und verändert sich bei der in der Entwicklung befindlichen dritten Generation erneut. Viele Hersteller von OCT-Systemen haben bereits auf eine Embedded-Processing-Plattform mit Single- und Multi-Core-DSPs (digitale Signalprozessoren) anstelle der in PCs verwendeten Universalprozessoren umgestellt oder planen dies für die nahe Zukunft. DSPs erreichen umgerechnet auf die Leistungsaufnahme eine höhere Verarbeitungsleistung als traditionellere Rechenverfahren.

Ein Blick in die Zukunft

Programmierbare Algorithmen lassen sich deshalb mit deterministischen Resultaten entwickeln, ohne dass teure Netzteile und Kühlkörper benötigt werden. Mit DSP-basierten System-on-Chip-Bausteinen (SoCs) können Designer platzsparendere Systeme mit weniger Leistungsaufnahme entwickeln, da ein leistungsstarker Signalprozessor unmittelbar mit einem System-Applikationsprozessor koexistieren kann – ergänzt durch die entsprechenden Schnittstellen für die Dateneingabe sowie Speicher und Massenspeicher. Der Umstieg auf eine DSP-basierte Plattform reduziert die mechanischen Abmessungen und die Leistungsaufnahme des Systems und macht es schon für die nahe Zukunft zu einer realistischen Perspektive, portable, batteriebetriebene OCT-Systeme herzustellen.

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Ähnlich wie bei den portablen Ultraschallgeräten werden auch die tragbaren OCT-Systeme die Technik weiter verbreiten. Abgesehen davon könnten entsprechende OCT-Systeme auch bei Naturkatastrophen oder Unfällen zu einem effektiven Hilfsmittel für die Mediziner und das Rettungspersonal werden.

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