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Künstliche Intelligenz KI-Forschung wird weiter gefördert

Von Ira Zahorsky

Mit rund vier Millionen Euro Fördergeldern soll Lübeck als Forschungsstandort für künstliche Intelligenz (KI) ausgebaut werden. Der Branchenschwerpunkt Medizin und Medizintechnik der Universität zu Lübeck wird zu einem Ökosystem „KI-Med“.

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Die Universität zu Lübeck bekommt mehr Forschungsgelder für den Bereich künstliche Intelligenz.
Die Universität zu Lübeck bekommt mehr Forschungsgelder für den Bereich künstliche Intelligenz.
(Bild: SergeyBitos-stock.adobe.com)

Der Schleswig-Holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther überreichte der Präsidentin der Universität zu Lübeck, Professorin Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach, zwei Förderbescheide über insgesamt rund vier Millionen Euro für den Ausbau der KI-Forschung in der Medizin. „Gerade in der Gesundheitsversorgung geht es darum, stetig besser zu werden und neue Technologien sinnvoll einzusetzen. Deshalb nutzen wir künstliche Intelligenz für die Medizin, die Medizintechnik sowie für Pflege und Krankenhausmanagement“, erklärte der Regierungschef. „In dem KI-Med-Ökosystem können Ideen entstehen und wachsen. Daten werden sinnvoll verbunden, Algorithmen trainiert, Lösungen entwickelt und angeboten. Das ist eine gute Grundlage für eine moderne Gesundheitswirtschaft im Norden.“

Wie Günther weiter sagte, habe die Universität zu Lübeck ein echtes Kraftzentrum für die KI in der Medizin aufgebaut. „Das neue Zentrum für künstliche Intelligenz entspricht ganz der Netzwerklogik, die wir brauchen, wenn wir KI in Norddeutschland richtig stark machen wollen“, führte der Ministerpräsident aus. Das Land hat den Aufbau der Außenstelle des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz in Lübeck mit drei Millionen Euro gefördert.

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Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf unserem Schwesterportal www.healthcare-computing.de.

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