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Kennzeichnung durch „kalte Markierung“

| Redakteur: Peter Reinhardt

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Die Lasersysteme der Foba Technology + Services GmbH: werden zur dauerhaften Kennzeichnung und Gravur auf unterschiedlichen Bauteilen eingesetzt. Die Systeme des Unternehmens arbeiteten bisher im Wellenlängenbereich von 532 nm bis 10 µm. Mit der Erweiterung des Produktportfolios durch das Modell DP2UV steht erstmals ein Lasersystem bei einer Wellenlänge von 355 nm zur Verfügung.

Während die Bearbeitung bei einer Laserwellenlänge von 1064 nm im wesentlichen durch thermische Prozesse bestimmt wird, wird die Wechselwirkung zwischen Material und Laserstrahlung bei 355 nm durch fotochemische Reaktionen dominiert. Diese sogenannte „kalte Markierung“ erlaubt eine qualitativ hochwertige Kennzeichnung flammgeschützter Kunststoffe. Dadurch lassen sich viele Kunststoffe mit geringer Werkstoffschädigung bei gleichzeitig gutem Kontrast beschriften. Die kurzen Wellenlängen erlauben die Erzeugung sehr kleiner Strahldurchmesser im Bereich von 10 µm. In Kombination mit kurzen Pulsen wird auch die Markierung von Glas und das Abtragen sehr dünner Schichten ermöglicht.

Beim DP2UV handelt es sich um einen frequenzverdreifachten Festkörperlaser. Die Fundamentalwellenlänge von 1064 nm wird mit Hilfe von speziellen Kristallen in die ultraviolette Wellenlänge von 355 nm umgewandelt. Im Gegensatz zu den konventionellen Techniken zur Erzeugung ultravioletter Strahlung wird beim DP2UV ein neuartiges Resonatordesign eingesetzt, das eine effiziente Erzeugung der 355 nm Strahlung im mittleren Leistungsbereich von 2 Watt bei gleichzeitig sehr hohen Standzeiten der Laserkristalle ermöglicht. Die Pulsdauer des gütegeschalteten Lasers beträgt typischerweise 10 ns. Der Laser arbeitet über den gesamten Arbeitsbereich beugungslimitiert, so dass unabhängig von den eingestellten Parametern eine optimale Fokussierung möglich ist.

Kontakt::

Foba Technology + Services GmbH D-58465 Lüdenscheid www.foba.de