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Steute Meditec

Intuitive Bediensysteme für Medizingeräte

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Auf der Medica 2014 präsentiert der Steute-Geschäftsbereich Meditec erstmals sein neu strukturiertes Programm intuitiver Bediensysteme. Gerätehersteller haben jetzt die Wahl zwischen den Hand- und Fußschaltern der Classic-Produktlinie, die aus einem Komponenten-Modulsystem konfiguriert werden, und den User Interfaces des Custom-Programms, die das Unternehmen individuell für den jeweiligen Anwendungsfall entwickelt.

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Die Classic-Linie ist modular aufgebaut: Gehäuse, Aktoren, Schalteinsätze und Übertragungstechnologien können zu anwendungsorientierten Lösungen konfiguriert werden.
Die Classic-Linie ist modular aufgebaut: Gehäuse, Aktoren, Schalteinsätze und Übertragungstechnologien können zu anwendungsorientierten Lösungen konfiguriert werden.
( Bild: Steute )

Hersteller von Geräten der Elektromedizin stellen kontinuierlich höhere Anforderungen an die Bediensysteme. In diese Systeme werden immer komplexere Funktionen integriert, wobei die Bedienung jedoch nicht komplizierter werden darf. Auch die Ansprüche an Ergonomie und Hygiene steigen. Zugleich sind zahlreiche internationale Normen und Zulassungsvorschriften zu erfüllen.

Diese Marktentwicklungen – zu denen noch technologieabhängige Anforderungen beispielsweise aus der Lasertechnik hinzukommen – haben zur Folge, dass die Bediensysteme von elektromedizinischen Geräten immer individueller an die jeweilige Applikation angepasst werden. Um hierauf eingehen zu können, hat Steute das gesamte Meditec-Programm neu strukturiert und in zwei Produktlinien mit den Bezeichnungen „Classic“ und „Custom“ gegliedert.

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Ein zertifiziertes Baukastensystem wird individuell zusammengestellt

Die Classic-Linie baut auf den Standardkomponenten von Steute Meditec auf. Sie ist modular aufgebaut: Gehäuse, Aktoren, Schalteinsätze und Übertragungstechnologien können zu anwendungsorientierten Lösungen konfiguriert werden.

So entstehen aus Komponenten kundenspezifische Stelleinrichtungen. Das verringert Initialkosten und verkürzt den „Time to market“-Faktor. Da überwiegend Module zum Einsatz kommen, die bereits erprobt und zertifiziert wurden, ist ein deutlich geringerer Aufwand nötig, um die Dokumentationen und Nachweise gemäß Medizinprodukte-Richtlinie zu erstellen.

Maßgeschneiderte, kundenspezifische Stelleinrichtungen

Ein solches Baukastensystem stößt jedoch an Grenzen, wenn die Stelleinrichtungen hoch komplex sind, besondere Funktionen bieten müssen oder entsprechend dem Corporate Design des Geräteherstellers gestaltet werden sollen. In solchen Fällen ist eine maßgeschneiderte, kundenspezifische Stelleinrichtung die beste Lösung. Diese Bediensysteme werden in der Custom-Produktlinie zusammengefasst.

Die Custom-Stelleinrichtungen zeichnen sich durch exklusives, markenkonformes Design aus und werden meistens zeitgleich mit dem dazugehörigen Medizingerät sowie in enger Zusammenarbeit mit Kunden entwickelt.

Zu den Technologien, die in beiden Produktlinien intensiv genutzt werden, gehört der von Steute für die Medizintechnik entwickelte Funkstandard SW 2.4-Med, der den Verzicht auf störende Kabel zwischen Bediensystem und Medizingerät erlaubt. Dies ist sowohl im Hinblick auf die Ergonomie als auch unter Hygieneaspekten vorteilhaft. Folglich kommt die Wireless-Technologie bei fast allen Custom-Projekten zum Einsatz, ebenso bei zahlreichen Stelleinrichtungen der Classic-Produktlinie.

Medica 2014: Halle 11, Stand J 77

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