Technology Mountains AG

Innovationsforum Zerspanungstechnologie in Tuttlingen

| Redakteur: Peter Reinhardt

In der Stadthalle Tuttlingen findet am 9. Juni 2015 das 1. Innovationsforum Zerspanungstechnologien statt.
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In der Stadthalle Tuttlingen findet am 9. Juni 2015 das 1. Innovationsforum Zerspanungstechnologien statt. (Bild: Tuttlinger Hallen)

Wie können spanende Fertigungsprozesse optimiert werden? Welche neuen Verfahren stehen kurz vor der Umsetzung in die Praxis? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt das 1. Innovationsforum Zerspanungstechnologie am 9. Juni in Tuttlingen.

Der Einsatz von zunehmend leistungsfähigeren und hochfesten Konstruktionswerkstoffe sorgt für immensen Innovationsdruck auf Unternehmen der Zerspanungstechnologie. Damit einher geht die fortschreitende Miniaturisierung von Bauteilen. Parallel zu den hohen Qualitätsansprüchen an die Maßhaltigkeit bis in den einstelligen Mikrometerbereich bestehen entsprechende Anforderungen an die realisierbaren Oberflächengüten bei gleichzeitig steigendem Werkstoffspektrum.

Ökonomisch sinnvolle Prozessgestaltung

Neben ökonomisch sinnvoller Prozessgestaltung mit hohen Zerspanleistungen kommt der energie- und ressourceneffizienten Ausgestaltung der spanenden Bearbeitung große Bedeutung zu. Mit anderen Worten: Es gibt viel zu tun, und auf dem 1. Innovationsforum Zerspanungstechnologie gibt es viel Neues zu erfahren.

Nach Keynotes zu den Grenzen und Aussichten der Zerspanungsforschung (Prof. Dr. Konrad Wegener, IFW, ETH Zürich), zu Produktivitäts- und Genauigkeitssteigerungen durch Kombinationsbearbeitung auf Multifunktionsfertigungszentren (Dr.-Ing. Claus Eppler, Chiron) und zur Kombination von Zerspanungsprozessen in der Implantate- und Instrumentenfertigung mit dem 3D-Druck (Prof. Dr.-Ing. Welf-Guntram Drossel, Fraunhofer IWU) warten drei Sessions auf die Teilnehmer: Zerspanung mit geometrisch bestimmten Schneiden, Zerspanung mit geometrisch unbestimmten Schneiden und Operation Zerspanung – Fertigung von Implantaten und Instrumenten.

Operation Zerspanung – Fertigung von Implantaten und Instrumenten

Mit dem Fachmagazin Devicemed als Co-Veranstalter wird der Medizintechnik in Form der branchendspezifischen Vortragsreihe „Operation Zerspanung“ besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Denn an moderne Implantate, Instrumente und Prothesen werden immer höhere Anforderungen bezüglich Individualität, Präzision und Langlebigkeit gestellt. Innovative Werkzeuge und periphere Einrichtungen sowie natürlich Hochpräzisions- und Hochleistungsmaschinen und ein umfangreiches Know-how über die Zerspanungsprozesse spielen eine große Rolle bei der Produktionsoptimierung. Speziell für Vertreter von Medizintechnikherstellern stehen daher nach der Mittagspause folgende Vorträge auf dem Programm:

  • Dreh-Fräs-Komplettbearbeitung: die neue Produktivität in der Medizintechnik (Dr. Uli Sutor, DMG Mori Seiki)
  • Herausforderungen bei der spanenden Bearbeitung von Implantaten aus Magnesium (Dr. Britta Hering, IFW Institut für Fertigungstechnik & Werkzeugmaschinen, Leibniz Universität Hannover)
  • Präventives Lieferantenmanagement für Zerspanungsprozesse in der Medizintechnik: Chancen von Production Part and Approval Process PPAP (Nina Hönig, Chemgineering Business Design)
  • Industrie 4.0 – Chancen durch Big Data bei der Zerspanung von Implantaten und Instrumenten (Volker Marquardt, Synop Systems)
  • Ultraschalldrehen und -bohren zur Optimierung des Spanbruchs bei schwer zerspanbaren Materialien für die Medizintechnik (Michael Maier, Geschäftsführer, Maier Werkzeugmaschinen)
  • Dynamische Bewegungsführung in fünf Achsen – hochpräzise Medizinprodukte wirtschaftlich fertigen (Peter Topol, Produktmanager Steuerungen für Werkzeugmaschinen, Dr. Johannes Heidenhain GmbH)
  • Ausrichter des Innovationsforums sind die Technology Mountains AG und die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg in Kooperation mit dem KSF-Institut der Hochschule Furtwangen und dem Fachmagazin Devicemed. Forumsbegleitend gibt es eine Ausstellung.

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