VDI Technologiezentrum / BMBF

Informationen aus erster Hand: Vertreter der Bundesregierung beraten auf der Medica

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Der Medica-Stand der Bundesregierung: Zum fünften Mal in Folge präsentiert der Bund dort Fördermaßnahmen für den forschenden Medizintechnik-Mittelstand.
Der Medica-Stand der Bundesregierung: Zum fünften Mal in Folge präsentiert der Bund dort Fördermaßnahmen für den forschenden Medizintechnik-Mittelstand. (Bild: VDI TZ / Leo Seidel)

Nutzenbewertung und Medical Device Regulation sind Dauerbrenner. Vorträge und persönliche Beratung dazu gibt es am Stand der Bundesregierung auf der Medica vom 13. bis 16. November 2017 in Düsseldorf in Halle 15/A56.

  • Persönliche Beratungsgespräche mit Mitarbeitern des BfArM und des Gemeinsamen Bundesausschusses
  • Vorträge zu MDR, unangekündigten Audits, medizinischer Software oder den Zugang zum US-Markt
  • Gesprächstermine vorab online buchen

Unter dem Motto „Fördern. Beraten. Informieren. Medizintechnik am Innovationsstandort Deutschland“ präsentieren die Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF), für Gesundheit (BMG) sowie für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf der Medica 2017 ihre Aktivitäten und Initiativen rund um die Förderung der Medizintechnikbranche in Deutschland.

Nirgendwo sei es so einfach, Vertreter maßgeblicher Behörden und Institutionen zu treffen wie am Medica-Stand der Bundesregierung, heißt es dazu in einer offiziellen Pressemeldung des VDI Technologiezentrum, dem Projektträger Gesundheitswirtschaft des BMBF. Persönliche Beratungsgespräche, beispielsweise mit einem Vertreter des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), können unter http://strategieprozess-medizintechnik.de/medica-2017 gebucht werden.

Informationen über unangekündigte Audits oder die Rezertifizierung von Medizinprodukten

Daneben gibt es ein Vortragsprogramm zu aktuellen Themen, die die Medizintechnikbranche bewegen: Am Montag, 13. November 2017, schildert Hans-Heiner Junker von der TÜV Süd Product Service GmbH die Anforderungen an Benannte Stellen im Zuge der europäischen Medizinprodukteverordnung. Dabei geht er auf die Eudamed-Datenbank ebenso ein wie auf unangekündigte Audits und gibt Empfehlungen für die Rezertifizierung von Medizinprodukten.

Was Hersteller medizinischer Software beherzigen müssen, erläutert Professor Christian Johner am Dienstag, 14. November, um 11 Uhr. Am selben Tag stellen Mitarbeiter von Projektträgern um 16.30 Uhr aktuelle Förderbekanntmachungen des BMBF vor, unter anderem „KMU innovativ: Medizintechnik“ und „Chronische Schmerzen – Innovative medizintechnische Lösungen zur Verbesserung von Prävention, Diagnostik und der Therapie“. Am Donnerstag geht es ab 11 Uhr um das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) des BMWi. Tipps für die Antragstellung sind inklusive.

Zugang zu neuen Märkten und der Erprobung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden

„How to make it in America“ ist der Vortrag von Jared Sebhatu am Mittwoch, 10.30 Uhr, überschrieben. Sebhatu ist Programmdirektor Deutschland des German Accelerator Life Sciences (GALS), einer Inititiave des BMWi, die deutschen Medizintechnik-Start-ups hilft, im globalen Markt erfolgreich zu sein.

Barbara Tödte vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) schließlich stellt das Methodenbewertungsverfahren nach §137 e und §137h vor – am Mittwoch um 16.30 Uhr. Dabei schildert sie die unterschiedlichen Zugänge zur Erprobung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden und geht auf die Frage ein, wie die Unterlagen der Hersteller aussehen sollten, um die Chancen auf ein positives Bewertungsergebnis zu steigern.

Zum Hintergrund: Die VDI Technologiezentrum GmbH organisiert als BMBF-Projektträger Gesundheitswirtschaft den Stand der Bundesregierung im Auftrag des BMBF.

Stand der Bundesregierung auf der Medica 2017: Halle 15 / A56

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Weitere Meldungen über die Aussteller und Themen der Medica / Compamed finden Sie in unserem Special Compamed.

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