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A-Drive Technology

Individuelle Antriebe – von A wie Auge bis Z wie Zahn

| Redakteur: Peter Reinhardt

Für Antriebslösungen in der Medizintechnik gelten ganz besondere Maßstäbe: Zahlreiche Anforderungen an Sicherheit und Hygiene müssen erfüllt werden. Antriebstechnik von der Stange findet daher nur selten Verwendung – eine thematische Rundreise von A wie Auge bis Z wie Zahn.

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Antriebspyramide: Bei A-Drive erhalten Anwender ein Rundum-Sorglos-Paket bestehend aus der passenden Antriebslösung inklusive Service vor und nach dem Kauf.
Antriebspyramide: Bei A-Drive erhalten Anwender ein Rundum-Sorglos-Paket bestehend aus der passenden Antriebslösung inklusive Service vor und nach dem Kauf.
(Bild: A-Drive)

Immer öfter vertrauen Medizintechnikhersteller spezialisierten Systemhäusern. Je nach Anwendung stellen diese nicht nur die richtigen Produkte zusammen, sondern implementieren sie auch. Das stellt sicher, dass medizinische Geräte zuverlässig funktionieren – wovon Anbieter und Patienten gleichermaßen profitieren.

Ähnlich wie in vielen anderen Branchen hat in der Medizin in den vergangenen Jahrzehnten eine intensive Technologisierung stattgefunden. Zudem schreibt der Gesetzgeber eine Vielzahl von Regelungen vor – und nachdem der Kostendruck gerade im Gesundheitswesen enorm zugenommen hat, werden höchste Anforderungen bezüglich Effizienz und Lebensdauer gestellt. Die Konstruktion medizintechnischer Geräte ist also sehr anspruchsvoll. Als Anbieter von Systemen für die Antriebstechnik steht A-Drive Technology Entwicklern beratend zur Seite, wenn es um die Auswahl der richtigen Lösungen geht. Über 30 Jahre Erfahrung machen das Unternehmen zu einem kompetenten Partner in allen Fragen rund um Motoren, Regler und Steuerungen. Besonderen Wert legen die Taunussteiner Experten darauf, Produkte kundenspezifisch anzupassen. Um dabei möglichst schnell und kosteneffizient agieren zu können, wird auf einen Systembaukasten zurückgegriffen: Die individuelle Kombination von Standard-Komponenten ermöglicht eine schnelle Auslegung auf den jeweiligen Anwendungsfall, ohne teure Sonderausführungen. Dabei sind es nicht nur Nischenanwendungen, in denen ausgeklügelte Lösungen eingesetzt werden.

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Beim Zahnarzt ist viel Antriebstechnik im Spiel

So ist bei einer einfachen Behandlung beim Zahnarzt auf vielen Ebenen Antriebstechnik im Spiel – angefangen beim Behandlungsstuhl. Sicherheit und Komfort spielen hier eine große Rolle, denn der Stuhl muss sich sanft und zielgenau verstellen lassen. Zudem sollte der Antrieb möglichst kompakt sein, so dass möglichst wenig Platz für den Einbau benötigt wird. Selbstverständlich müssen die eingesetzten Antriebe auch den hygienischen Vorschriften entsprechen und möglichst unempfindlich gegen Reinigungs- sowie Desinfektionsflüssigkeiten sein. Bürstenlose Gleichstrommotoren können allen genannten Anforderungen gerecht werden. Sie sind quasi verschleißfrei, lassen sich sehr kompakt konstruieren und können dennoch die nötige Kraft und Leistung erbringen. Die niedrige Spannung der Motoren ermöglicht zudem einen einfachen Berührungsschutz und folglich einen sicheren Betrieb.

Bei der eigentlichen Behandlung schließlich müssen die Instrumente des Zahnarztes angetrieben werden. Zum Beispiel bei der Wurzelbehandlung: Hier kommen rotative Schrittmotoren zum Einsatz, die eine individuelle computergesteuerte Einstellung von Drehmoment und Drehzahl für jedes einzelne der verwendeten Instrumente ermöglichen. Sie sind zudem so vibrationsarm, dass Patienten die Behandlung kaum spüren. Für die Zahnarztpraxis, aber auch für alle anderen medizinischen Operationsumgebungen, ist eine genaue Ausrichtung der LED-Beleuchtung wichtig. Dafür sorgen Kleinaktuatoren mit integrierten Gewindespindeln. Als komplette Verstelleinheiten sind sie in verschiedenen Bauarten erhältlich. Damit Deckenstative nach der richtigen Einstellung auch in der jeweiligen Position verbleiben, sind in den Gelenken besondere Mechaniken zum Halten im Einsatz. Um Drehmomentschwankungen auszuschließen, werden die Leitungen über Schleifringe in allen Gelenken kraftneutral umgesetzt.

Geregelter Antrieb für die Wasserstrahl-Liposuktion

Das Beispiel Zahnarzt zeigt: Auch bei Standard-Anwendungen spielt die richtige Antriebstechnik eine große Rolle in der Medizintechnik. Jedoch sind es vor allem spezielle Einsatzbereiche und Neuentwicklungen, bei denen A-Drive mit seiner Beratungskompetenz bei Medizintechnikherstellern punktet – schließlich gilt es hier, gemeinsam mit den Konstrukteuren die bestmögliche Antriebslösung zusammenzustellen. So geschehen beim Hersteller eines Geräts für die Fettabsaugung mit Wasserstrahl. Bei der relativ neuen Methode wird das Fett mit einem fächerförmigen, flächigen Wasserstrahl schonend aus dem Gewebe gelöst und zeitgleich abgesaugt.

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