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PTF Pfüller

In „schwimmenden“ Hallen ungestört produzieren und prüfen

| Redakteur: Kathrin Schäfer

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PTF Pfüller hat im Zuge eines Erweiterungsneubaus in Stollberg in ein neues Messzentrum investiert. Die „schwimmend“ auf Schaumglas gelagerte Produktionshalle beherbergt wiederum eine kleinere Halle, deren Fundament vom Rest des Gebäudes entkoppelt und schwingungsdämpfend auf Matten gelagert ist.
PTF Pfüller hat im Zuge eines Erweiterungsneubaus in Stollberg in ein neues Messzentrum investiert. Die „schwimmend“ auf Schaumglas gelagerte Produktionshalle beherbergt wiederum eine kleinere Halle, deren Fundament vom Rest des Gebäudes entkoppelt und schwingungsdämpfend auf Matten gelagert ist.
( Bild: PTF Pfüller )

Die Hauptstraße des Gewerbegebietes Stollberger Tor führt direkt an der Firma vorbei. Jeder LKW lässt die Erde erbeben, und auch die tonnenschweren CNC-Maschinen erzeugen reichlich Schwingungen – ein Albtraum für die Mitarbeiter der Qualitätssicherung, die ihre Messungen im Mikrometer-, bald im Nanometerbereich durchführen.

PTF stellt hochempfindliche, mechanische Präzisionsteile für die Medizintechnik her. Die steigenden Qualitätsansprüche und die Anforderungen dieser Kunden machen immer genauere Herstellungs- und Messverfahren notwendig. Unter den vorab genannten Bedingungen ein schwieriges Unterfangen.

Aus diesem Grund hat das Unternehmen im Zuge eines Erweiterungsneubaus von gut 1.600 m2 nicht nur in neue CNC-Technologie, sondern gleichzeitig auch in ein neues Messzentrum und damit in eine neue Qualitätssicherung investiert. Die „schwimmend“ auf Schaumglas gelagerte Produktionshalle beherbergt wiederum eine kleinere Halle, deren Fundament vom Rest des Gebäudes entkoppelt und schwingungsdämpfend auf Matten gelagert ist. Exakt 20 Grad Raumtemperatur sind für die hochgenauen Messmaschinen notwendig. Erreicht wird dies dank Klimatisierung, inklusive Frischluftzufuhr und Temperaturschleuse. Der damit erzeugte, dauerhaft leichte Überdruck hält unerwünschte Staubpartikel fern. Nur die 14 Mitarbeiter der Qualitätssicherung haben mittels Daumenabdruck-Scanner Zugang zu diesem Bereich.

Zu den bereits erwähnten Investitionen in neue Maschinen und Ausrüstungen gehören ein Dreh-Fräszentrum mit bis zu zehn gleichzeitig interpolierten Achsen, komplexe Drehzentren mit Portallader und 5-Achs-Technik mit einem Arbeitsweg von 2.600 x 1.100 x 900 mm.

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