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Morgan Advanced Materials Hohe Messgenauigkeit für medizintechnische Anwendungen

| Redakteur: Hendrik Härter

Die Ultraschall-Durchflusssensoren bieten für medizinische Anwendungen einen hohe Genauigkeit. Das zu messende Medium kommt mit den Sensoren nicht in Berührung.

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Die Ultraschall-Durchflusssensoren bieten eine hohe Messgenauigkeit, die vor allem im medizinischen Umfeld gefordert ist.
Die Ultraschall-Durchflusssensoren bieten eine hohe Messgenauigkeit, die vor allem im medizinischen Umfeld gefordert ist.
(Bild: MEPAX)

Die Sensoren zur Durchflussmessung von Morgan Advanced Materials arbeiten mit einer reproduzierbaren Genauigkeit von ±5 Prozent bei Durchflussraten bis herab zu 2 ml/min. Sie eignen sich für eine Vielzahl an Flüssigkeiten wie Blut, Salzlösungen und Pufferlösungen und erlauben auch bei hohen Durchflussmengen von bis zu 500 ml/min sehr genaue Messungen. Damit können sie zum Beispiel in der Dialyse und der Blutwäsche (Apherese) eingesetzt werden. An jedem Ende eines Einweg-Strömungsrohrs ist ein Ultraschallwandler installiert. Gemessen wird nach dem Laufzeitverfahren. Die Sensoren haben einen geringen Zero-Offset aufweisen. Deshalb müssen sie nur einmal ab Werk kalibriert werden. Beim Durchströmen entstehen im Druchflussrohr nur minimale Turbulenzen und die Sensoren kommen nicht mit dem Medium in Berührung. Deshalb eignen sie sich bestens für Applikationen, in denen sehr genaue Messungen und eine Sterilisation des Equipments erwünscht bzw. erforderlich sind. Bei der Dialyse kann eine sehr genaue Erfassung des Blutstroms dazu führen, dass der Behandlungsplan optimiert und die Verweildauer des Patienten in der Klinik verkürzt wird. Die Laufzeit-Durchflussmessung beruht auf dem Prinzip, dass zwei Ultraschallwandler jeweils als Sender und Empfänger von Ultraschallwellen aktiv sind. Der Zeitunterschied, den die Schallwellen benötigen, um im Medium die Strecke zwischen den beiden Sensoren zurückzulegen, steht in direkter Relation zur Fließgeschwindigkeit im Einweg-Strömungsrohr. Der Sensor erfasst die Durchflussmenge bis zu neun Mal pro Sekunde.

Dieser Artikel ist erschienen auf www.elektronikpraxis.vogel.de.

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