Unique Device Identification

HIBC-Anwendertage zur Implementierung von UDI

| Redakteur: Kathrin Schäfer

„Der Startschuss für UDI ist gefallen. Es ist zu erwarten, dass UDI sich als weltweite Anforderung etabliert“, sagt Heinrich Oehlmann vom Verband Health Industrie Bar Code (HIBC).
„Der Startschuss für UDI ist gefallen. Es ist zu erwarten, dass UDI sich als weltweite Anforderung etabliert“, sagt Heinrich Oehlmann vom Verband Health Industrie Bar Code (HIBC). (Bild: HIBC)

UDI muss sein – aber wie? Diese Frage beantwortet der Verband Health Industrie Bar Code (HIBC) im Mai mit vier Anwendertagen zur Unique Device Identification. Hersteller von Medizinprodukten erfahren, was UDI ist, von wem sie verlangt wird und wie sie sich effizient umsetzen lässt.

UDI fordert die durchgängige, eindeutige Identifikation von Medizinprodukten nach gesetzlichen Vorgaben. In den USA gilt die Kennzeichnungspflicht bereits ab 24. September für Produkte der dortigen Klasse III. In Europa soll UDI mit Inkrafttreten der neuen europäischen Medizinprodukteverordnung eingeführt werden. Langfristig ist zu erwarten, dass UDI sich als weltweite Anforderung etabliert.

Was ist UDI und wie lässt sie sich nutzen?

Für Hersteller von Medizinprodukten stellen sich deshalb Fragen wie: Ist UDI ein Code, eine Datenbank, ein System oder alles zusammen? Kann auf die bestehende Praxis aufgebaut werden? Dies gilt es transparent zu machen, besonders für diejenigen, die unter die gesetzlichen Anforderungen fallen.

Aber auch für die Anwender in Kliniken sind Kenntnisse über das UDI-Projekt vorteilhaft, denn sie können UDI für ihre Materialwirtschaft und Logistik nutzen. Beispielsweise können UDI-konforme Codes von Lieferanten erwartet werden. Weiterhin entstehen Potenziale für vernetzte Lösungen mit Zugriff auf Produktstammdaten. In Summe geht es also nicht allein darum, wie die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen sind, sondern wie UDI für erhöhte Effizienz genutzt werden kann.

Was erfahren Teilnehmer der Veranstaltung?

Die Veranstaltung soll Medizinproduktehersteller und Anwender darüber informieren, was UDI ist, welche technischen Standards zugrunde liegen und wie die Implementierung leicht gemacht wird, falls noch nicht geschehen. Dabei sollen Erfahrungen von denjenigen weitergegeben werden, die bereits UDI-konforme Kennzeichnung praktizieren. Fragen der Realisierung zu den verschiedenen Produkten und Risikoklassen sollen im Dialog beantwortet, effiziente Wege zur Lösung besprochen werden. Doch auch über UDI hinaus geht die Entwicklung stetig weiter. Dazu gibt es Berichte zu aufbauenden Innovationen, zur Optimierung der Abläufe in der Versorgungskette sowie Demonstrationen.

Wer sollte teilnehmen?

Angesprochen sind Hersteller und Verbandsmitglieder, die bereits die Medizinprodukte mit Healthcare-Barcode kennzeichnen und wissen wollen, ob diese kompatibel sind und welche Meldeprozeduren sie erwartet; außerdem UDI-Beginner, die bisher entweder keinen oder nur einen internen Code verwendet haben, sowie Kliniken, die sich auf UDI-konformen Barcode in ihrer Materialwirtschaft einstellen wollen. Ferner diejenigen Hersteller und Anwender, die sich über Innovationen in der Nutzung von Barcode informieren wollen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Ergänzendes zum Thema
 
Die Veranstaltungstermine zur Unique Device Identification im Überblick

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