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Swiss Medtech Day Größte Schweizer Plattform für Medizintechnik

| Redakteur: Peter Reinhardt

Zum ersten Swiss Medtech Day im vergangenen Jahr hatten sich rund 160 Akteure aus der Medizintechnik zusammengefunden. Auch in diesem Jahr dürfte die Veranstaltung großen Zuspruch erfahren, bietet sie doch erneut ein interessantes Programm.

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Der Berner Kursaal ist erstmals Austragungsort des Swiss Medtech Day.
Der Berner Kursaal ist erstmals Austragungsort des Swiss Medtech Day.
(Bild: Medical Cluster / Sherwin Asadi)

Der Swiss Medtech Day am 7. Juni 2016 in Bern wird vom Medical Cluster und dem Dachverband der Schweizer Medizintechnik Fasmed gemeinsam mit der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) durchgeführt. Er bildet eine nationale Plattform für Industrie, Handel, Hochschulinstitute und Start-ups aus der Branche und ist nach Angaben der Veranstalter die größte Schweizer Plattform für Medizintechnik.

Im Zentrum des Events stehen das Keynote-Referat von Andreas Wieland, CEO Hamilton Bonaduz, der berichtet, wie sein Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzt, vier Breakout Sessions und die Verleihung des CTI-Swiss-Medtech-Awards 2016, der dieses Jahr von Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann übergeben wird.

Zukunftsfragen zum Schweizer Werkplatz 2020

In den Breakout Sessions diskutieren Experten mit den Teilnehmern für die Branche entscheidende Zukunftsfragen zum Schweizer Werkplatz 2020, zu einer nachhaltigen Innovationskultur, zu State-of-the-Art-Research sowie zum Marktzugang von Medtech-Produkten, wie zum Beispiel:

  • Welche Hürden sind von der Idee bis zur Anwendung einer Neuerung zu nehmen? Was braucht es alles, bis diese vergütet wird?
  • Wie unterscheiden sich Innovationen von Erfindungen und was macht sie erfolgreich beziehungsweise langfristig marktfähig?
  • Welche Rolle spielen Forschung und Entwicklung beziehungsweise akademische Institutionen bei der Entstehung eines Produkts?
  • Wird der Schweizer Medtech-Standort deindustrialisiert? Wie wandeln sich die Kundenerwartungen im Zeitalter von 4.0, und wie meistert die Branche diese Veränderungen?

Für den CTI-Swiss-Medtech-Award nominiert sind:

  • ein von der KTI gefördertes Forschungsprojekt zwischen dem Universitätsspital Lausanne (CHUV), der EPFL und Forimtech aus Genf: Eine interaktive Sonde erlaubt bei Operationen die punktgenaue und einfache Lokalisierung von Krebszellen.
  • ein von der KTI unterstütztes Projekt der EPFL und ihres Spin-offs Intento: Ein benutzerfreundliches Neuro-Stimulations-Gerät unterstützt Schlaganfallpatienten mit individuellen Bewegungsmustern bei ihrer Therapie.
  • ein von der KTI unterstütztes Projekt von Ziemer Ophtalmic Systems und HUCE Opto Lab der Berner Fachhochschule: Ein bildgebendes Verfahren („Sehender Laser“) ermöglicht Chirurgen bei Eingriffen an der Augenlinse gezielte Schnitte bis in die tiefsten Schichten.

Neben Vorträgen und Breakout Sessions bietet der Swiss Medtech Day 2016 viele Networking-Möglichkeiten. In einer Poster-Ausstellung werden zudem innovative Forschungsprojekte aus der Branche vorgestellt. Die Projekte mit dem größten Innovationsgehalt und Business-Potenzial können sich in einem Science Slam dem Publikum präsentieren. Zielgruppe des Swiss Medtech Day sind Vertreter aus der Industrie und Politik, von Behörden und Hochschulen. Die Tagungssprache im Plenum ist Englisch. In den Breakout Sessions wird Deutsch, Französisch und Englisch gesprochen.

Weitere Informationen zum Gesamtprogramm.

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