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Hightech-Pflaster Google will Blutzuckerwerte kontinuierlich an die Cloud senden

Autor / Redakteur: Thomas Kuther / Ira Zahorsky

Google will offensichtlich mehr und mehr in Gesundheitstechnologien Fuß fassen. Nun soll der Cloud-basierte Kampf gegen Diabetes beginnen.

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Glucose-Monitor: So sehen die Dexcom-Geräte derzeit aus. Google will die Messwerte des Sensors kontinuierlich an die Cloud übermitteln und dort speichern.
Glucose-Monitor: So sehen die Dexcom-Geräte derzeit aus. Google will die Messwerte des Sensors kontinuierlich an die Cloud übermitteln und dort speichern.
(Bild: Dexcom)

Der Suchmaschinenriese ist eine Partnerschaft mit Dexcom eingegangen, einem Hersteller von Glucose-Monitoren, mit denen sich Blutzuckerwerte kontinuierlich messen lassen. „Wir fühlen uns verpflichtet dazu, neue Technologien zu entwickeln, die dabei helfen, das Gesundheitswesen von reaktiv auf proaktiv zu verschieben“, erklärt Andrew Conrad, Chef des Life-Sciences-Teams von Google, in einem Statement der beiden Unternehmen.

Die Gesundheit proaktiv verwalten

„Diese Zusammenarbeit ist ein weiterer Schritt, um die Überwachungsmöglichkeiten für Menschen mit Diabetes auszuweiten und es ihnen zu erleichtern, proaktiv ihre Gesundheit zu verwalten.“

Die Geräte von Dexcom sind bereits jetzt eine Verbesserung für viele Diabetes-Patienten: Der regelmäßige Fingerstich, um den Blutzucker zu messen, wird überflüssig, nach der Kalibrierung misst das Gerät die Glucosewerte kontinuierlich. Durch die Zusammenarbeit mit Google sollen die Monitore nun noch kleiner werden – so groß wie ein Pflaster – und um einiges günstiger.

Messwerte werden an die Cloud übermittelt

Das Life-Sciences-Team von Google muss also in den nächsten Monaten eine winzig kleine elektronische Plattform entwickeln. Diese soll die Messwerte dann direkt an die Cloud weitergeben und dort speichern. Die Sensortechnologie stellt Dexcom bereit.

Bereits im vergangenen Jahr handelte Google einen Deal mit Novartis aus, um Hightech-Kontaktlinsen herzustellen, die den Blutzuckerspiegel in der Tränenflüssigkeit messen.

Dieser Artikel ist erschienen auf www.egovernment-computing.de.

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