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Generative Fertigungsverfahren für neue Implantatgeneration

Redakteur: Peter Reinhardt

Der Trend zur Individualisierung setzt sich in allen Produktbereichen durch. Innerhalb der Medizintechnik ist die Nachfrage besonders groß und kann dank generativer Verfahren immer schneller und besser bedient werden. Die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet stehen auch im Fokus der Fachmesse für Rapid-Technologie Rapid.Tech.:

Am 26. und 27. Mai 2009 führt diese Veranstaltung Konstrukteure, Anwender und Designer im Messezentrum Erfurt zusammen. Die Kombination aus Ausstellung, Anwendertagung und Konstrukteurstag soll den bereichsübergreifenden Erfahrungsaustausch und den raschen Einstieg in das komplexe Technologiefeld fördern.

Wirtschaftliche Relevanz und Zukunft finden generative Fertigungsverfahren vor allem in der Medizintechnik. Weltweit wird an der weiteren Verfeinerung dieser Verfahren gearbeitet, so auch im Institut für Laser- und Anlagensystemtechnik der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Dort sind Maximilian Munsch und Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann tätig. Sie stellen in Erfurt gradiert poröse Netzwerkstrukturen für den Einsatz als enossale Zahnwurzelimplantate vor.

Einige besonders interessante Aspekte beleuchten auch Simon Hoeges und Dr. Wilhelm Meiners während der Fachmesse in Erfurt. Am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik Aachen realisieren sie das Rapid Manufacturing von individuellen Implantaten mittels Selective Laser Melting (SLM) für die Standardwerkstoffe Titan- sowie Kobalt-Chrom-Legierungen in der Medizintechnik und steuern jetzt auch Erkenntnisse zum SLM-Einsatz für die Verarbeitung bioresorbierbarer Materialien bei.

Dies sind nur zwei Beispiele dafür, was interessierte Fachbesucher auf der Messe erwartet.

Kontakt::

Messe Erfurt AG D-99094 Erfurt www.rapidtech.de