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Gedankenaustausch zu „med. in Germany“

Redakteur: Peter Reinhardt

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Im November führte der VDI Verein Deutscher Ingenieure gemeinsam mit dem BDI Bundesverband der Deutschen Industrie den Gedankenaustausch „Gesundheitswirtschaft - med. in Germany” in Berlin durch. Unter der Moderation von Frau Dr. Ursula Weidenfeld, stellvertretende Chefredakteurin des Tagespiegels, diskutierten Prof. Dietrich Grönemeyer, Vorsitzender des VDI-Fachgebiets Medizintechnik, und Dr. Carsten Kreklau, Hauptgeschäftsführung BDI, im Mövenpick Hotel mit Vertretern aus Forschung, Wirtschaft und Politik. Themen waren die Entwicklung der Marke „med. in Germany” zu einem Qualitätsmerkmal und die Ausbildung Deutschlands zum führenden „Healthcare Country“.

Die über 50 Teilnehmer waren sich darüber einig, dass zur Erreichung dieser Ziele in Zukunft mehr Ingenieurnachwuchs für die Medizintechnik ausgebildet und der Wettbewerb im Gesundheitssystem gefördert werden müsse. Gerade hinsichtlich Firmenneugründungen würden viele Ideen nicht genutzt. In der Gesundheitswirtschaft, die eine der Wachstumsbranchen ist und zu den größten Arbeitgebern in Deutschland gehört, müssten alte Systeme neu überdacht und mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen der Gesellschaft neu definiert werden. Innovationen im Gesundheitsmarkt hätten das Potenzial, positive Impulse für die Gesellschaft und Wirtschaft zu setzen. Dieses Potenzial solle positiv genutzt werden. In der Diskussion wurde ebenso herausgestellt, dass der Mensch und seine Bedürfnisse immer im Mittelpunkt dieser Entwicklung stehen müsse.

Die Ergebnisse des Gedankenaustauschs möchte das VDI-Fachgebiet Medizintechnik auf zukünftigen Veranstaltungen weiterentwickeln und konkrete Maßnahmen zu ihrer Umsetzung erarbeiten.

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