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Bundesverband Medizintechnologie

Fünf-Punkte-Plan zur Nutzenbewertung von Medizintechnologien

Der BVMed hat einen Fünf-Punkte-Plan zur Nutzenbewertung von Medizintechnologien vorgelegt. Der Verband setzt sich unter anderem für eine eigene Bewertungsmethodik für Medizintechnologien und den Abschluss von Bewertungsverfahren innerhalb von zwei Jahren ein. An den Studien sollten alle Krankenhäuser teilnehmen können, die die für die neue Untersuchungs- und Behandlungsmethode (NUB) erforderliche Strukturqualität erfüllen, sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan auf dem politischen Herbstempfang des Verbandes in Berlin.

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„Der BVMed setzt sich für eine sachgerechte Nutzenbewertung von Medizintechnologien ein, die die Besonderheiten der Branche berücksichtigt“, erklärt der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan.
„Der BVMed setzt sich für eine sachgerechte Nutzenbewertung von Medizintechnologien ein, die die Besonderheiten der Branche berücksichtigt“, erklärt der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan.
(Bild: BVMed)

Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung sieht vor, dass Krankenhäuser, in denen NUB mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse zum Einsatz kommen, sich an Nutzenstudien beteiligen müssen. Diese Regelung soll in einem demnächst anstehenden Versorgungsgesetz 2 umgesetzt werden.

„Aus unserer Sicht ist Nutzenbewertung richtig und wichtig. Der BVMed setzt sich aber für eine sachgerechte Bewertung ein, die die Besonderheiten der Branche berücksichtigt“, so Lugan. Medizinprodukte seien heterogener und hätten kürzere Innovationszyklen sowie eine grundsätzlich andere Wirkungsweise als Arzneimittel. Die Nutzenbewertung von Medizintechnologien müsse neben klinischen Studien auch Fall- und Beobachtungsstudien, Erkenntnisse aus Routine- und Abrechnungsdaten sowie Register berücksichtigen, so der BVMed-Vorsitzende.

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