Projekt 3D-in-Med

Fraunhofer HHI entwickelt digitale 3D-Endoskopie

| Redakteur: Ira Zahorsky

Das Fraunhofer HHI zeigte auf der Control in Stuttgart unter anderem digitale 3D-Verfahren
Das Fraunhofer HHI zeigte auf der Control in Stuttgart unter anderem digitale 3D-Verfahren (Bild: Fraunhofer HHI)

Auf der Control, die Ende April in Stuttgart stattfand, präsentierte das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI neue Verfahren zur optischen 3D-Messtechnik, die Einsatz in der Medizin und Industrie finden.

  • Etablierung und Weiterentwicklung immersiver Bildtechnologien in der Medizin
  • Technologien aus der Unterhaltungselektronik sind Treiber

3D-in-Med ist ein laufendes, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördertes Kollaborationsprojekt verschiedener Partner zur Etablierung und Weiterentwicklung von immersiven Bildtechnologien unter anderem in der Medizin. Dazu zählt beispielsweise die diagnostische und interventionelle medizinische Bildgebung.

Angetrieben werden diese Entwicklungen von bereits existierenden Technologien aus der Unterhaltungselektronik wie 3D-Sensoren, schnellen Grafik- und Signalverarbeitungsprozessoren, hochauflösenden stereofähigen Displays, berührungslosen Interfaces und fortgeschrittenen 3D-Druckern. Diese Technologien halten nun immer stärkeren Einzug in andere Anwendungsbereiche. Bildgebende optische 3D-Verfahren (wie z.B. die Endoskopie oder Mikroskopie) verändern nachhaltig Diagnostik und Operationsverfahren in der Medizin.

Schlüsseltechnologien zur 3D-Erfassung, Verarbeitung, Übertragung und Visualisierung

Das Projekt besitzt im Wesentlichen vier Hauptarbeitsziele:

  • 1. Die Entwicklung neuer, robuster Verfahren zur Tiefenschätzung und Objekterkennung
  • 2. Die Entwicklung und den Aufbau hochratiger und latenzarmer Übertragungsstrecken für 3D-Signale
  • 3. Die Entwicklung von echtzeitfähigen Verfahren zur Erzeugung von endoskopischen 3D-Panoramen mittels Textur- und Tiefeninformationen aus stereoendoskopischen Ansichten
  • 4. Die Entwicklung von Verfahren zur räumlichen Vermessung von 3D-Mikroskopie/Endoskopie-Bildern und von darauf basierenden AR-Anwendungen.

Dabei sollen vor allem Schlüsseltechnologien zur 3D-Erfassung, Verarbeitung, Übertragung und der autostereoskopischen Visualisierung entwickelt und getestet werden, die anschließend in und über die skizzierten Anwendungsfelder hinaus eingesetzt werden können.

Dieser Artikel ist erschienen auf www.egovernment-computing.de.

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