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Additive Fertigung Formnext 2021: Alles für die Serie

AM in Serie, neue Software, Postprocessing und Gitterstrukturen – um nur die wichtigsten Tendenzen der Formnext 2021 zu nennen. Unsere Bildergalerie verschafft Ihnen einen Eindruck über die Vielfalt und die aktuellen Trends der Additiven Fertigung.

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Formnext 2021. Der Auftragsfertiger Fit entschied sich dieses Jahr gegen Exponate. Dafür wurden täglich die wichtigsten Themen aus den Gesprächen an die Wand des Messestands gesprüht.
Formnext 2021. Der Auftragsfertiger Fit entschied sich dieses Jahr gegen Exponate. Dafür wurden täglich die wichtigsten Themen aus den Gesprächen an die Wand des Messestands gesprüht.
(Bild: S. Guggenberger / VCG)

Mehr Materialien, mehr Automatisierung, übergreifende Software, verbesserte Prozesse – die Branche hat die Messe-freie Zeit genutzt. Auch wenn dieses Jahr nicht alle in Frankfurt waren und nicht jeder Aussteller seine Maschine mitgebracht hatte, auf der Formnext 2021 gab es viel zu sehen. Auf die über 600 Aussteller aus 36 Nationen verteilten sich fast 18.000 Besucher aus knapp 80 Nationen.

Neben den Trends der vergangenen Jahre zu mehr Materialien und mehr Automatisierung kam dieses Jahr ein deutlich spürbarer Fokus auf Serienfertigung dazu. Beispiele kommen immer noch vorwiegend aus dem Healthcare- und Consumer-Bereich, etwa Brillen oder Zähne und Wirbel. Doch fokussiert wird zunehmend auch die Serienfertigung in Elektronik, Automobil sowie Maschinen- und Anlagenbau.

Dafür sind Qualitätssicherungsmaßnahmen, stabile Prozesse und automatisierte Postprocessing-Verfahren notwendig. Der Zuwachs an Unternehmen aus dem Bereich Nachbearbeitung mit Maschinen, die explizit auf additiv-gefertigte Bauteile ausgelegt sind, war deutlich sichtbar.

Studie: Additive Fertigung - so wird sie genutzt!

Kann sich die additive Fertigung in der Serie etablieren? Wieso steigen Unternehmen auf AM um? Und was spricht gegen den 3D-Druck? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, haben wir 453 Anwender aus Kernbereichen der Industrie befragt. Alle Ergebnisse finden Sie in unserer neuen Marktstudie.

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Auch das Angebot an Produktions-Software nimmt zu, während die Konstruktions-Programme weiter ausgebaut und verfeinert werden. Möglich macht beides die immer größer werdende Einsicht der Druckerhersteller, ihre Schnittstellen zu öffnen, sowie Zusammenschlüsse von Software-Unternehmen und übergreifende Kooperationen.

Lattice-Strukturen liegen im Trend. Egal ob aus Metall, Kunststoff oder Keramik, überall auf der Messe konnte man Gitterstrukturen von groß bis engmaschig oder auch 3D-gedruckte Teile mit winzigen Löchern sehen. Anwendungsfelder sind Polsterungen, medizinische Geräte, elektronische Komponenten oder auch Formen für Kartonagen.

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Der Trend zu immer größeren Bauteilen hat nachgelassen. Er schlug ins Gegenteil um: dieses Jahr waren Miniaturen gefragt. Mehrere Aussteller zeigten kleine, sehr detailreiche Exponate, zumeist aus Metall, aber auch aus Kunststoff und Keramik.

Auch diese Jahr stellen wir Ihnen die Sieger der Purmundus Challenge separat vor.

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