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Nationaler Strategieprozess Förderung – Beratung – Information

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Die Medizintechnik ist einer der innovativsten Wirtschaftszweige Deutschlands. Doch gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die den Großteil der Branche ausmachen, ist der Wandel des Gesundheitssystems eine große Herausforderung. Die Bundesregierung unterstützt innovative Projekte mit speziell zugeschnittenen Fördermaßnahmen und setzt bei der Medica auf direkte Kommunikation zwischen beteiligten Behörden, Institutionen und Innovatoren.

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Die Bundesregierung unterstützt innovative Projekte mit Fördermaßnahmen und setzt bei der Medica auf direkte Kommunikation zwischen beteiligten Behörden, Institutionen und Innovatoren.
Die Bundesregierung unterstützt innovative Projekte mit Fördermaßnahmen und setzt bei der Medica auf direkte Kommunikation zwischen beteiligten Behörden, Institutionen und Innovatoren.
(Source: Eric Lichtenscheidt / VDI Technologiezentrum)

Damit KMU der Medizintechnikbranche die mit Forschung und Entwicklung verbundenen Risiken leichter schultern können, stärkt die Bundesregierung den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft mit verschiedenen Förderinitiativen wie „KMU-innovativ: Medizintechnik“ oder dem „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“. Auf der Medica präsentiert die Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), ihre Initiativen und Aktivitäten rund um das Thema Innovationsförderung für die Medizintechnik.

Bereits zum vierten Mal in Folge bietet die Bundesregierung auf der Medica persönliche Innovationsgespräche mit Vertretern von Behörden und Institutionen an und damit einen Schnellzugang zu den Akteuren, die im Innovationsumfeld der Medizintechnik eine maßgebliche Rolle spielen. Die Gesprächsangebote richten sich an Unternehmen der Medizintechnik – an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Forschung und Entwicklung, aber auch aus Regulatory Affairs, Erstattung oder Produktmanagement.

Medica-Besucher können Experten im persönlichen Gespräch um Rat fragen

Welche Anforderungen klinische Prüfungen oder Leistungsbewertungen erfüllen müssen, erklären Vertreter aus dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Antworten auf Fragen rund um die Einreichung von Antragsunterlagen für klinische Studien und das zentrale Erfassungssystem für Medizinprodukte geben Vertreter des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). Wie ein Produkt erstattungsfähig wird, erläutern Mitarbeiter des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Vertreter der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG) erläutern das Konformitätsbewertungsverfahren und vermitteln Adressen und Ansprechpartner der Benannten Stellen in Deutschland und Europa.

Auch zum Thema Forschungs- und Entwicklungsförderung sind Experten vor Ort: Mitarbeiter des Projektträgers Gesundheitswirtschaft des BMBF sowie des Projektträgers ZIM des BMWi informieren über aktuelle Ausschreibungen des Bundes und geben Tipps für die Antragstellung. Am Stand erhalten Besucher auch ein Exemplar des neuen Fachprogramms Medizintechnik (FPMT). Das FPMT ist im Mai 2016 vom BMBF veröffentlicht worden und bildet den neuen strategischen Rahmen für die Innovationsförderung des Ministeriums im Bereich Gesundheitswirtschaft.

Wie schon im vergangenen Jahr werden neben der Möglichkeit zu persönlichen Innovationsgesprächen auch wieder Vorträge für ein breiteres Publikum angeboten.

Medica 2016: Halle 15, Stand A56

Weitere Artikel zur regulatorischen Angelegenheiten finden Sie in unserem Themenkanal Regulatory Affairs.

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