Dr. Fritz Faulhaber als Top-Innovator ausgezeichnet

04.07.2014

Unternehmen aus Schönaich bei „Top 100“ erfolgreich/Ehrung durch Ranga Yogeshwar beim Deutschen Mittelstands-Summit Schönaich – Seit über 20 Jahren steht das „Top 100“-Siegel für Innovationskraft, Wissensdurst und Teamgeist. Am 27. Juni erhielten die erfolgreichsten Ideenschmi...

Unternehmen aus Schönaich bei „Top 100“ erfolgreich/Ehrung durch Ranga Yogeshwar beim Deutschen Mittelstands-Summit

Schönaich – Seit über 20 Jahren steht das „Top 100“-Siegel für Innovationskraft, Wissensdurst und Teamgeist. Am 27. Juni erhielten  die erfolgreichsten Ideenschmieden Deutschlands erneut die begehrte Auszeichnung. „Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar ehrte die Unternehmen im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Essen ehren. Die Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG aus Schönaich gehört damit erneut  zu den Top-Innovatoren.

Sie laufen in Blutdruckmessgeräten, Kanalrobotern und Tätowiermaschinen – die Kleinstmotoren und Mikroantriebssysteme der Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG. Das als Top-Innovator ausgezeichnete Familienunternehmen aus Schönaich bei Stuttgart wurde 1947 gegründet. Heute arbeiten 600 Beschäftigte in der Firma, die hierzulande Marktführer ist.

Der Innovationsdruck der Schwaben ist im Bereich der Minimotoren besonders groß. „Tag für Tag arbeiten wir daran, eine noch höhere Stufe der Miniaturisierung, der Genauigkeit und des Leistung-Volumen-Verhältnisses zu realisieren“, sagt Reiner Bessey, der Bereichsleiter Entwicklung, Plattformen und Technologie. Deswegen laufen Neuentwicklungen über strukturierte Prozesse. Ein wichtiger Baustein dabei ist das Solution-Screening, bei dem man sich die Produkte aus benachbarten Branchen genauer ansieht. Das Prinzip: Attraktive Technologien sind oft nicht wirklich neu, sondern nur neu für die entsprechende Branche. Des Weiteren sind die „Innovation Days“ ein bewährter Bestandteil im Marketing. Sie finden zweimal im Jahr am Firmensitz statt und informieren Kundenvertreter aus Management und Entwicklung über die Innovationsprozesse. Das Top-Management, das sich an 18 Tagen im Jahr weiterbildet, wendet 40 Prozent seiner Arbeitszeit für Innovationen auf.

Für Geschäftsführer Dr. Fritz Faulhaber ist der Erfolg bei „Top 100“ etwas ganz Besonderes: „Die Auszeichnung mit dem ‚Top 100’-Siegel sehen wir als Lohn für unsere gemeinsamen Anstrengungen im Unternehmen. Aber innovativ zu sein, heißt auch, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. Deshalb feiern wir heute – und tüfteln morgen wieder an neuen Ideen.“

Dem Sprung in die „Top 100“ geht ein anspruchsvolles Auswahlverfahren voraus. Der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien haben die Bewerbungen von 247 Unternehmen geprüft. 148 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung als Top-Innovator. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg.

„Den ‚Top 100’ gelingt es in herausragender Weise, ihre Ideen in Markterfolge zu verwandeln. Das ist die Hürde, an der viele andere Unternehmen scheitern. Die Top-Innovatoren meistern diese Herausforderung mit einem ausgeprägten Teamgeist, effizienten Prozessen und häufig auch mit der frühzeitigen Einbindung von Kunden und externen Partnern in die Entwicklung“, sagt Prof. Franke.

Wie gut die diesjährigen „Top 100“ sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 65 nationale Marktführer und sogar 21 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren knapp 2.100 nationale und internationale Patente an. Die Innovationskraft beschert den Unternehmen einen bemerkenswerten Erfolg: 82 Prozent von ihnen wuchsen von 2011 bis 2013 über ihrem jeweiligen Branchendurchschnitt – und zwar im Durchschnitt um beachtliche 22 Prozentpunkte. 41,6 Prozent ihres Umsatzes erwirtschafteten sie mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen. Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland liegt dieser Wert bei nur 6,8 Prozent. 62 Prozent der „Top 100“ sind Familienunternehmen.

Der Mentor

Mentor von „Top 100“ ist der Journalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar.

Wissenschaftliche Leitung und Kooperationspartner

Seit 2002 liegt die wissenschaftliche Leitung in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. Frankes Forschungsschwerpunkte sind Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Marketing. Der Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. „Top 100“-Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Mehr Infos unter www.top100.de.

compamedia, Mentor der besten Mittelständler

Die 1993 gegründete compamedia GmbH organisiert mit 19 Mitarbeitern die bundesweiten Unternehmensvergleiche „Top 100“, „Top Job“ und „Top Consultant“ und hat die Werte-Allianz „Ethics in Business“ ins Leben gerufen. Sie begleitet und prämiert damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Innovation, Personalmanagement, Beratung und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung Hervorragendes leisten. compamedia arbeitet in allen Projekten mit namhaften Universitäten zusammen.