France

Fachkräftemangel in der MedTech-Branche nimmt zu

Redakteur: Peter Reinhardt

Firma zum Thema

Die Berufsaussichten in der Medizintechnologie-Branche sind sowohl für Ingenieure als auch für Fachkräfte im Allgemeinen ausgezeichnet. 96 Prozent der Unternehmen haben derzeit offene Stellen. Es gibt allerdings zunehmend Probleme, diese adäquat zu besetzen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes Medizintechnologie bei seinen Mitgliedsunternehmen.

In einer aktuellen Online-Umfrage des BVMed, an der sich 94 Unternehmen aus der Medizinprodukteindustrie beteiligten, gaben 94 Prozent an, die Berufsaussichten für Ingenieure seien gut bis sehr gut. Bei Fachkräften lag der Wert sogar bei 98 Prozent. Offene Stellen gibt es vor allem im Vertrieb, in Marketing und Kommunikation, Key Account Management und Forschung & Entwicklung. Nur 4 Prozent der Unternehmen gaben an, derzeit keine offenen Stellen zu haben. 91 Prozent der Unternehmen haben allerdings zunehmend Probleme, offene Stellen zu besetzen. Das betrifft vor allem den Vertrieb, aber auch das Key Account Management und die Forschung.

BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt zu den Ergebnissen der Umfrage: »Die Medizintechnologie steht in Deutschland für über 170.000 Arbeitsplätze und bietet Schulabgängern und Absolventen beste Chancen in einer attraktiven Branche. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Gesundheitswirtschaft erst kürzlich als einen »Leuchtturm« in der Wirtschaftskrise bezeichnet. Umso bedenklicher ist der sich abzeichnende Fachkräftemangel – er gefährdet die Innovationskraft der Exportnation Deutschland.«

Kontakt::

BVMed - Bundesverband Medizintechnologie D-10117 Berlin www.bvmed.de