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Irmato Externe Partner setzen technische Trends

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Rund 9 Prozent des Umsatzes investieren deutsche Medizintechnik-Unternehmen durchschnittlich in Forschung und Entwicklung. Wie sehen klassische Entwicklungsprojekte in der Praxis aus? Wie werden neue Ideen entwickelt? Welche Trends gibt es?

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Elektronikfertigung: Die Nachfrage nach komplexen Gesamtlösungen für die Medizintechnik steigt national und international.
Elektronikfertigung: Die Nachfrage nach komplexen Gesamtlösungen für die Medizintechnik steigt national und international.
(Bild: Irmato)

Die deutsche Medizintechnikbranche ist nach wie vor wachstumsstark. Forschung und Entwicklung haben hier einen hohen Stellenwert. Rund ein Drittel des Umsatzes wird nachweislich mit Produkten erzielt, die höchstens drei Jahre alt sind. Sowohl große als auch mittelständische Unternehmen setzen dafür häufig auf die Kompetenzen externer Entwicklungspartner. Mit deren Hilfe lassen sich auch komplexe Projekte zügig gestalten.

Als Entwicklungspartner sieht sich Irmato als Ansprechpartner für Forscher und Entwickler, wenn es um medizintechnische Ideen und Trends geht. „Manchmal handelt es sich nur um eine erste grob umschriebene Idee oder ein Problem“, sagt Burckhard Plitzko, Vertrieb Deutschland. „Es gibt aber auch Anfragen, bei denen es um die Realisierung einzelner Komponenten geht, für die bereits eine Spezifikation vorliegt und die Materialauswahl sowie -bearbeitung eine besondere Herausforderung darstellt“, fügt er hinzu.

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Ein typischer Produktentwicklungsverlauf bei komplexeren Systemen besteht in der Regel in Anlehnung an das V-Modell aus folgenden Phasen: Erstellen der Spezifikation mit Lasten- und Pflichtenheft, Definition der System-architektur, Erstellen des mechanischen und elektronischen Designs sowie Softwareentwicklung, Fertigung und Montage, Komponententests. Dazu kommen die Systemintegration und Inbetriebnahme, der Abnahmetest nach Spezifikation sowie bei Bedarf Weiterentwicklung bis zur Serienreife.

Besondere Mechanismen

Besondere Mechanismen ermöglichen in allen Phasen des Projektverlaufs die Anpassung der zunächst festgelegten Werte, um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Je nach Unternehmen und Entwicklungsprojekt werden diese Phasen vollständig im Unternehmen selbst oder in Zusammenarbeit mit Entwicklungspartnern durchgeführt. Irmato, zertifiziert nach ISO 13485, hat sich besonders auf die Entwicklung von mechanischen und elektronischen Komponenten inklusive Software spezialisiert und fokussiert dabei vor allem auf medizinische Geräte und bildgebende Verfahren. Die Produktgröße spielt dabei keine Rolle. Sie reicht vom Kleinst-EKG bis zum CT-Scanner oder zu PET/MR-Komponenten. Die Prototypenfertigung erfolgt in der hauseigenen Werkstatt.

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