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Experten informieren über neue Materialien und Prozesse

Redakteur: Peter Reinhardt

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Neue Materialien im Nanomaßstab, schnellere Produktionsmethoden und neue Zulieferketten: Beim 4. »Compamed-Frühjahrsforum« am 4. Mai in Frankfurt hat es viel Gesprächsbedarf gegeben. Mehr als 60 Experten sind auf Einladung von Messe Düsseldorf und IVAM zusammengekommen, um über aktuelle Technologietrends und innovative Lösungen für die Medizintechnik zu diskutieren.

Neue generative Methoden ermöglichen zukünftig eine schnelle Produktion komplexer Strukturen, wie Ralf Schumacher von der Fachhochschule Nordwest-Schweiz erläutert. Bezüglich der Materialvielfalt und den Oberflächeneigenschaften bestünde allerdings auch zukünftig noch Forschungsbedarf. Neben der Diskussion über neue Materialien für die Medizintechnik hat die Frage nach Systemintegration im Fokus des Interesses gestanden. Götz Kullik vom Drägerwerk erläutert anhand der Weiterentwicklung in der Aktorik, wie Dräger dieses Thema handhabt: »Früher haben wir alles selbst gemacht, heute arbeiten wir eng mit ausgewählten Zulieferern zusammen.«

Martin Hovestadt von der Jüke Systemtechnik stellt die Wertschöpfungsketten aus der Sicht eines Systemintegrators und Zulieferers von großen Unternehmen der Medizintechnik dar. Er sieht derzeit Entwicklungen in der Medizintechnik, die in der Automobilindustrie bereits seit Jahren gang und gäbe sind: Hersteller bedienen sich zunehmend der Dienstleistungen von Systemintegratoren und müssen somit nicht mehr selbst unzählige Komponentenhersteller betreuen. »Gerade das enge, effektive und sehr vernetzte Zusammenspiel von industriellen Partnern ist ein klarer Standortvorteil in Deutschland«, meint dazu Dr. Uwe Kleinkes, Geschäftsführer des IVAM Fachverbandes für Mikrotechnik.

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