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Medizinproduktegesetz Eucomed plädiert für Verschärfung gesetzlicher Rahmenbedingungen

| Autor / Redakteur: Kathrin Schäfer / Jürgen Schreier

Im Zusammenhang mit dem Skandal um die Brustimplantate des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse, kurz PIP, stehen aktuell die rechtlichen Rahmenbedingungen für Medizinprodukte auf EU-Ebene auf dem Prüfstand. Eucomed, der europäische Verband der Medizinprodukteindustrie, plädiert dafür, einen Sofortmaßnahmenkatalog zu erstellen, um die europäischen Medizintechnik-Richtlinien zu verschärfen.

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Im Zusammenhang mit dem Skandal um die Brustimplantate des französischen Herstellers PIP spricht sich der Verband Eucomed für eine Verschärfung der europäischen Medizinprodukte-Richtlinien aus (Bild: BVMed-Bilderpool / Regent Medical)
Im Zusammenhang mit dem Skandal um die Brustimplantate des französischen Herstellers PIP spricht sich der Verband Eucomed für eine Verschärfung der europäischen Medizinprodukte-Richtlinien aus (Bild: BVMed-Bilderpool / Regent Medical)

Die Vorschläge der Europäischen Kommission hält der Verband für angemessen. Im selben Zug fordert Eucomed einen für die EU verbindlichen, durchgängigen Gesetzesrahmen, der neben schärferer Beurteilung und Zertifizierung medizinischer Produkte auch eine ausnahmslose, umfassende Umsetzung in allen EU-Mitgliedsstaaten sowie wirksame Überwachungs- und Marktkontrollsysteme gewährleistet. Europa benötige intelligente Richtlinien, die mithilfe bestehender Ressourcen und Strukturen wirksam und effizient eingesetzt werden; außerdem ein vereinfachtes, anpassungsfähiges und wirksames System. Die Gesetze für Medizinprodukte werden derzeit einer Überarbeitung unterzogen.

Kontakt:

Eucomed,

B-1150 Brüssel,

www.eucomed.org

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