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eHealth-Konferenz „eStandards müssen konsequenter umgesetzt werden“

| Autor / Redakteur: Kathrin Schäfer / Jürgen Schreier

Medizinprodukte-Unternehmen, Dienstleister und Krankenhäuser müssen gemeinsam daran mitwirken, die bestehenden „eStandards“ für die elektronischen Beschaffungsprozesse in der Gesundheitswirtschaft konsequenter anzuwenden. Das machten die Experten der 14. eHealth-Konferenz von MedInform mit dem Titel „Bessere eBusiness-Durchdringung durch eStandards“ deutlich.

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Nur eine enge Partnerschaft zwischen Krankenhäusern, Lieferanten und Dienstleistern und eine konsequentere Umsetzung der eStandards werde die Prozesse verbessern, die Informationsqualität und damit auch die Patientensicherheit steigern und Kosten senken, so der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan von B. Braun. Thomas Klein vom Universitätsklinikum Düsseldorf, forderte alle Marktteilnehmer auf, „in die Lernkurve des eBusiness einzusteigen“.

„Die eStandards stehen. Die Prozesspartner wie Krankenhausverbünde und MedTech-Unternehmen haben durch die Branchenpapiere des Forums eStandards den Weg vorgegeben. Die Partner müssen jetzt handeln.“ Und: „Es gibt keine Hindernisse mehr für Datendurchleitungs-Abkommen zwischen den Providern“, appellierte Forumsmitglied und Berater Alfons Rathmer. Die Empfehlungen fasste Thomas Klein vom Universitätsklinikum Düsseldorf für die EK-UNICO zusammen: eCl@ass 7.0 mit Merkmalen bei den Klassifikationssystemen; GTIN bei der Artikelidentifikation; EAN13, GS1 128 und GS1 Data Matrix bei der Artikelkennzeichnung bzw. den Barcodes; GS1-XML als Produktstammdaten-Austauschformat; sowie die EAN-/EANCOM-Standards für den elektronischen Datenaustausch (EDI).

Kontakt:

BVMed - Bundesverband Medizintechnologie

D-10117 Berlin

www.bvmed.de

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