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Medical Cluster Erster Swiss Pavilion auf der Compamed

Redakteur: Peter Reinhardt

Wer in den vergangenen Jahren die parallel zur Compamed stattfindende Medica besucht hat, dem dürfte der Swiss Pavilion bereits vertraut sein. Hier haben Schweizer Unternehmen schon in der Vergangenheit gebündelt ihre Kompetenzen zur Schau gestellt. In diesem Jahr gibt es nun neben dem Swiss Pavilion in Halle 17 erstmals auch einen in Halle 8b.

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Trotz sich zuletzt häufender Schwierigkeiten auf der regulatorischen Seite ist die Schweizer Medtech-Industrie noch immer ein Paradebeispiel für einen gut funktionierenden Werkplatz.
Trotz sich zuletzt häufender Schwierigkeiten auf der regulatorischen Seite ist die Schweizer Medtech-Industrie noch immer ein Paradebeispiel für einen gut funktionierenden Werkplatz.
(Bild: Medical Cluster)

„Wir haben gemerkt, dass die Kombination von Herstellermesse und Zuliefermesse genau dem Bedürfnis der Industrie entspricht. Die Nachfrage nach einem zusätzlichen Swiss Pavilion auf der Compamed ist in den letzten Jahren stetig gewachsen“, erklärt Organisator Jonas Frey vom Medical Cluster in Bern.

Gemeinschaftsstand mit zwölf Ausstellern aus der Schweiz

Er ist froh, in diesem Jahr von der Warteliste in die Compamed-Messehalle vorrücken zu können. „Zwölf tolle Firmen aus der starken Schweizer Medtech-Industrie stellen ihre Produkte und Dienstleistungen aus“, verspricht Frey. Sie decken die Bereiche Kunststoff, Elektronik, Keramik, Chirurgiemotoren, Präzisionsteile und Glasschweißen ab.

Zu den Highlights auf dem Swiss Pavilion zählen für Frey die Exponate von Precipart. Der Aussteller fertigt mechanische Präzisionsteile für chirurgische Instrumente, die bei endoprothetischen Eingriffen eingesetzt werden. Aktuell arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit einem der größten Medtech-Originalhersteller an einem chirurgischen Gerät, das weitaus weniger invasive Eingriffe beim Austausch „ausgedienter“ Hüftimplantate erlaubt.

Glaskapseln für Darmanalysen in der Pädiatrie

Als weiteren Höhepunkt kündigt Frey die ausgestellten Glaskapseln für Darmanalysen in der Pädiatrie an. Motilis Medica hat hierfür zusammen mit der EPFL in Lausanne und der Heig in Yverdon eigens einen Mini-Mikrochip entwickelt. Damit die Elektronik im Darm keinen Schaden nimmt, wird sie durch eine patentierte Lasertechnologie mit einer Glaskapsel umhüllt.

Compamed 2016: Halle 8b, Stand C20/C30

Weitere Meldungen über die Schweizer Medtech-Industrie finden Sie in unserem Themenkanal Szene.

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