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Erkennt Luftblasen kontaminationsfrei und sicher

| Redakteur: Peter Reinhardt

Die Sonotec Ultraschallsensorik Halle GmbH: hat mit den im Ultraschallverfahren arbeitenden Luftblasensensoren ABD0.5 und ABD0.6 einen Detektor entwickelt, der zuverlässig Blasen in Flüssigkeiten erkennt und auch als Nass-Trocken-Melder dient. Die in verschiedenen Ausführungen erhältlichen Sensoren messen von außen an flexiblen Schläuchen oder an starren Leitungen und Messkammern.

Die neuen Blasensensoren sind über einen vom Anwender programmierbaren Mikro-Controller zu parametrieren und in kundenspezifischem OEM-Design lieferbar. So lässt sich die Sensitivität des Sensors bezüglich der Blasengröße einstellen oder festlegen, ob eine Nass-Trocken oder Trocken-Nass Schaltung erfolgen soll. Anwender können auch definieren, ab welcher Blasengröße ein Signal an das Gerät weiterzuleiten ist. Damit lässt sich der Sensor – vom Mikro-Bläschen bis hin zur einfachen Nass-Trocken-Detektion – optimal den Messaufgaben sowie den für medizintechnische Anwendungen entsprechenden Sicherheitsstandards anpassen. Medizinische ABDs besitzen eine optische Signalisierung, die zu einer einfacheren, sicheren Bedienung beiträgt. Die ABD0.5 und ABD0.6 Sensoren arbeiten in doppelter Hinsicht absolut kontaminationsfrei und steril: Durch das Clamp-On-Messverfahren ohne Fluidberührung und durch das Fehlen der sonst in der Ultraschallmessung üblichen und notwendigen Koppelmittel wie Glycerin, die die Messstelle von außen verschmutzen.

Die Sensoren können dort eingesetzt werden, wo andere Verfahren an ihre Grenzen stoßen: So lassen sich z.B. induktiv und kapazitiv arbeitende Messsysteme bei Reinstwasser ebenso wenig nutzen, wie optische Sensoren im Fall nicht-durchsichtiger Schläuche oder schlechter Umgebungslichtverhältnisse. Mikro-Controller geregelt passen sich die Sensoren – anders als bislang bekannte Blasen-Messsysteme – automatisch an Schlauchstärke und Flüssigkeit an. Mit bis zu 5000 Messungen pro Sekunde ist außerdem eine sehr hohe Messdynamik gegeben.

Enorme Anwendungsbreite:

Das Spektrum der zu messenden Medien reicht von Infusionsflüssigkeiten über Humanblut; selbst Blasen in hochviskosen Flüssigkeiten werden erkannt. Damit sind die Sensoren ideal für Anwendungen in medizintechnischen Geräten wie Infusions-, Dialyse-, Transfusions-Systemen oder Herz-Lungen-Maschinen, oder auch in Pipetier- und Dosieranlagen der Pharmazie.

Die Standardsensoren sind ausgelegt für Arbeitstemperaturen zwischen + 5 und + 60oC und Schlauch-Außendurchmesser von 3 bis 17 mm.

Der Sensor kann nicht nur einfach als OEM-Teil in medizintechnische Geräte und Systeme eingebaut, sondern auch leicht nachträglich an bestehende Schlauchsysteme geklemmt oder bei Wechsel des Schlauchs (bei gleichem Durchmesser) erneut installiert werden. Ein serielles Ausgabeprotokoll sorgt für zuverlässige Anbindung an Computer oder Steuerung. Standard-Sensoren in Bauform und Design zwischen 3 mm bis 17 mm Schlauchdurchmesser sind ab Lager lieferbar, andere Größen werden kundenspezifisch oftmals in weniger als 4 Wochen entwickelt sowie bemustert und anschließend produziert. Aus medizinischer Sicht wird mit diesen Ultraschall-Sensoren eine höhere Patientensicherheit erreicht.

— Dipl. Bw (FH) Reinhold Kuchenmeister

Kontakt::

Sonotec Ultraschallsensorik Halle GmbH D-06112 Halle/Saale www.sonotec.de