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Rapid.Tech / FabCon 3.D Erfurter 3D-Druck-Messen enden mit 35 Prozent Besucherplus

| Redakteur: Peter Reinhardt

Mit knapp 3.500 Kongress- und Messegästen aus ganz Deutschland und Europa (2013: 2.600) hat das Erfurter Messe-Duo Rapid.Tech und FabCon 3.D seine Erfolgsgeschichte fortgesetzt. 3D-Druck ist damit nicht nur Gegenstand von Berichten in den Medien, sondern wird aktiv von Interessenten unter die Lupe genommen.

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Auf dem Messe-Duo Rapid.Tech und FabCon 3.D gab es viele Exponte aus dem 3D-Druck zu sehen und zu bestaunen.
Auf dem Messe-Duo Rapid.Tech und FabCon 3.D gab es viele Exponte aus dem 3D-Druck zu sehen und zu bestaunen.
(Bild: Messe Erfurt)

„Die Ergebnisse bestätigen die Anziehungskraft und das Potenzial dieser einmaligen Messe-Kombination. Wir haben sowohl die Experten als auch die stetig wachsende 3D-Druck-Community erreicht“, zieht Messegeschäftsführer Wieland Kniffka zufrieden Bilanz. Das bestätigen auch die Statistiken: 67 Prozent der Rapid.Tech-Besucher und 32 Prozent der FabCon 3.D-Besucher informierten sich auch auf der jeweils anderen Veranstaltung.

Medizintechnikhersteller interessieren sich für 3D-Druck

Vergleichsweise hoch war nach Beobachtungen des Veranstalters der Fachbesucheranteil aus dem medizinischen Sektor. Alleine der Bereich Medizintechnik stellte laut Befragung 10 Prozent der Besucher. Hinzu kommen noch Vertreter aus dem medizinischen Bereich von Universitäten und Bildungseinrichtungen, die im statistisch erfassten Bereich enthalten sind.

Viele Premieren auf der Rapid.Tech

Immer mehr Unternehmen wählen die Erfurter Fachevents als Standort für Premieren. So hat zum Beispiel Eos die globale Markteinführung seines neuen Metall-Systems Eos M 290 im Bereich der Lasersintertechnologie gezielt auf die Rapid.Tech gelegt. „Hier versammelt sich die Fachwelt des 3D-Drucks mit denjenigen, die an den dahinter stehenden innovativen Technologien interessiert sind“, begründet Eos-Manager Stephan Wein diese Entscheidung.

Das Kölner Unternehmen Igus – von Hause aus Hersteller von Energiekettensystemen und Polymer-Gleitlagern – zeigte auf der FabCon 3.D sein weltweit erstes Tribo-Filament für 3D-Drucker. Der Werkstoff eignet sich bestens als Material für Lagerstellen, da er bis zu 50 mal abriebfester ist als Produkte aus herkömmlichen 3D-Druckmaterialien.

Die Berliner Firma Botspot feierte auf der FabCon 3.D die Weltpremiere ihres 3D-Fotogrammetrie-Scanners, das den 3D-Scan von Personen, Tieren und Gegenständen in Sekundenbruchteilen möglich macht.

Traditionelle Druckbranche lotet Potenzial von 3D-Druck aus

Zum ersten Mal setzte auch die traditionelle Druckbranche auf die Erfurter 3D-Druck-Veranstaltung. Der Ring grafischer Fachhändler RGF dockte seine Fachveranstaltung Printcocktail an die Messen Rapid.Tech und FabCon 3.D an. In der Glashalle des Erfurter Messegeländes loteten 19 Unternehmen der grafischen Industrie – darunter Markt- und Branchenführer wie Ricoh, Xerox und Epson – gemeinsam mit rund 400 Fachbesuchern aus 100 Unternehmen die Potenziale des 3D-Drucks für ihre Branche aus.

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