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Erfolgreichen Hackern winken 50.000 Euro Preisgeld

| Redakteur: Peter Reinhardt

Auf der Hannover Messe startete Wibu-Systems erneut einen internationalen Hacker-Wettbewerb – diesmal, um die Korrektheit und Stärke der neuen Verschlüsselungsmethode Blurry Box zu beweisen. Erfolgreichen Hackern winkt ein Preisgeld von 50.000 Euro.

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Ab 15. Mai haben registrierte Teilnehmer drei Wochen Zeit, die neue Verschlüsselungsmethode Blurry Box zu brechen, mögliche Schwachstellen offen zu legen und das Preisgeld von 50.000 Euro einzukassieren.
Ab 15. Mai haben registrierte Teilnehmer drei Wochen Zeit, die neue Verschlüsselungsmethode Blurry Box zu brechen, mögliche Schwachstellen offen zu legen und das Preisgeld von 50.000 Euro einzukassieren.
(Bild: gemeinfrei)
  • Sicherheit offen unter Beweis stellen, statt auf „Security by Obscurity“ zu vertrauen
  • Vernetzte Welt benötigt höchste Sicherheit

Die Aufgabe lautet, ein mit Blurry Box geschütztes Computerspiel so zu verändern, dass es ohne Dongle (seine Schutzhardware) läuft. Beurteilt werden die Einsendungen der Teilnehmer von einer externen Jury (s. Kasten). Die Juroren unterstützen den Wettbewerb, um junge IT-Talente zu entdecken und zu fördern.

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Drei Wissenschaftler unterstützen den Wettbewerb, um junge IT-Talente zu entdecken

Beurteilt werden die Einsendungen der Teilnehmer von einer externen Jury, bestehend aus drei Wissenschaftlern:

  • Prof. Dr. Thorsten Holz, Vorstandsmitglied am Horst Götz Institut für IT-Sicherheit und Leiter des Lehrstuhls für Systemsicherheit an der Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr.-Ing. Christof Paar, Geschäftsführender Direktor am Horst Götz Institut für IT-Sicherheit und Leiter des Lehrstuhls für Eingebettete Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. (TU NN) Dipl.-Ing. Norbert Pohlmann, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Internet-Sicherheit if(is) an der Westfälischen Hochschule)
  • Die Juroren unterstützen den Wettbewerb, um junge IT-Talente zu entdecken und zu fördern.

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    Kerkhoffs’schen Prinzip schützt vor Piraterie, Reverse Engineering und Manipulation

    Blurry Box wurde von seinen Erfindern – dem Unternehmen Wibu-Systems, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem FZI Forschungszentrum Informatik – bereits im Jahr 2014 vorgestellt und noch im gleichen Jahr für seine wirksame Methode, Software auf Basis des Kerkhoffs’schen Prinzip vor Piraterie, Reverse Engineering und Manipulation zu schützen, von der Horst Görtz Stiftung mit dem ersten Platz beim Deutschen IT-Sicherheitspreis ausgezeichnet.

    Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems, erklärt die Strategie hinter dem nun gestarteten Wettbewerb: „In den Jahren 2001, 2007 und 2010 haben wir bereits ähnliche Wettbewerbe erfolgreich veranstaltet. Nachdem wir in den letzten Jahren intensiv mit unseren Partnern KIT und FZI zusammengearbeitet haben, sind wir nun bereit, Blurry Box im Feld zu testen, bevor wir es in die bewährte Code-Meter-Technologie einbauen und unseren Kunden zur Verfügung stellen.“ Statt auf „Security by Obscurity“ zu vertrauen, sei es Ziel, die neue Technologie international offen unter Beweis zu stellen. „Denn die zukünftig vernetzte Welt benötigt höchste Sicherheit. Wir haben Lösungsansätze dafür in der Vergangenheit gefunden“, so Winzenried.

    Seit heute können sich interessierte Hacker für den Wettbewerb registrieren. Ab dem 15. Mai haben registrierte Teilnehmer dann drei Wochen Zeit, den Schutz zu brechen, mögliche Schwachstellen offen zu legen und das Preisgeld von 50.000 Euro einzukassieren.

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