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Emerging Markets gewinnen als Absatzmärkte an Bedeutung

Redakteur: Peter Reinhardt

»Kompetenz und Netzwerke für den Hightech-Mittelstand« war das Motto des Außenwirtschaftstages Medizintechnik & Life Sciences am 29. September im Auswärtigen Amt. Die Veranstalter Spectaris und die German Healthcare Export Group (GHE) rückten diese innovativen und exportorientierten Branchen in den Fokus der Politik.

Vor allem die Emerging Markets werden demnach mittelfristig als Absatzmärkte an Bedeutung gewinnen, das Wachstumspotenzial in diesen Regionen ist enorm hoch und der Hightech-Mittelstand richtet seine Strategie auch zunehmend auf diese Märkte aus. Deutlich wurde jedoch, dass aus Sicht der Unternehmen vor allem im Bereich der Finanzierung noch Verbesserungsbedarf besteht, um auf diesen Märkten mittel- und langfristig Erfolge zu erzielen. Die Instrumente der Regierung bieten dafür erste Ansätze: Über Hermesdeckungen ist eine Absicherung von Exportrisiken individuell zugeschnitten möglich. Darüber hinaus unterstützen die Netzwerke der Regierung deutsche Unternehmen schon bei der Kontaktanbahnung und stehen auch als Ansprechpartner für Branchenbelange zur Verfügung.

Die Foren, die sich mit den Wachstumsregionen Asien, Lateinamerika und den arabischen Raum befassten, stellten das Marktpotenzial dar, brachten aber auch Herausforderungen zur Sprache. Diskussionen verdeutlichten, dass vor allem die Auseinandersetzung mit den Strukturen in den Märkten eine Herausforderung für Unternehmen darstellt.

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