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„Ein OP-Raum für verschiedene Disziplinen? Das geht!“

| Autor/ Redakteur: Hans-Peter Bursig* / Peter Reinhardt

Die Zusammenarbeit von unterschiedlichen medizinischen Disziplinen wird immer wichtiger – gerade im OP-Raum. Eine Planungshilfe des ZVEI hilft bei der Auswahl der technischen Komponenten.

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Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer Fachverband „Elektromedizinische Technik“ im ZVEI: „Für viele Kliniken ist es auch aus Wettbewerbsgründen erforderlich, hybride Interventionsmöglichkeiten zu planen und anzubieten – also OP-Räume, die von Ärzten verschiedener Disziplinen genutzt werden können.“
Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer Fachverband „Elektromedizinische Technik“ im ZVEI: „Für viele Kliniken ist es auch aus Wettbewerbsgründen erforderlich, hybride Interventionsmöglichkeiten zu planen und anzubieten – also OP-Räume, die von Ärzten verschiedener Disziplinen genutzt werden können.“
( Bild: Devicemed )
  • Ärzten verschiedener Disziplinen im selben OP-Raum
  • Multimodale Gesamtsysteme über die Verbindung von Radiologie und Chirurgie hinaus
  • ZVEI-Planungshilfe für bestehende und neue Hybrid-OP-Räume

An die Gesundheitsversorgung werden hohe Anforderungen gestellt: Sie soll verfügbar, sicher und qualitativ hochwertig sein. Medizintechnik spielt dabei eine entscheidende Rolle. Denn moderne Medizin basiert zu einem wesentlichen Teil auf dem Zusammenspiel verschiedener innovativer und leistungsfähiger Geräte. Dabei wird die Zusammenarbeit von unterschiedlichen medizinischen Disziplinen immer wichtiger – gerade im OP-Raum.

Hybride Interventionsmöglichkeiten schaffen

Für viele Kliniken ist es auch aus Wettbewerbsgründen erforderlich, hybride Interventionsmöglichkeiten – also OP-Räume, die von Ärzten verschiedener Disziplinen genutzt werden können – zu planen und anzubieten. Betreiber stellt das vor eine Herausforderung. Denn mittlerweile müssen über die Verbindung von Radiologie und Chirurgie hinaus multimodale Gesamtsysteme geplant werden. Diese müssen den Bedarf und den Leistungsanspruch des Betreibers sowie die lokalen Gegebenheiten in Einklang bringen. Nicht immer sind dabei High-End-Lösungen notwendig und wirtschaftlich sinnvoll. Deshalb sollte der Beschaffung und Ausstattung derartiger Funktionsräume eine sorgfältige Analyse vorausgehen.

Technische Komponenten optimal auswählen und verknüpfen

Wie kann hier die optimale Auswahl und Verknüpfung technischer Komponenten vor Ort sichergestellt werden? Eine im ZVEI entwickelte Planungshilfe für die Einrichtung von bestehenden und neuen Hybrid-OP-Räumen bietet dafür kompetente Unterstützung. Im Zentrum stehen folgende Aspekte:

  • medizinischer Workflow
  • Ausstattung
  • Sicherheit
  • Zukunftsausrichtung
  • Wettbewerbsfähigkeit

Wichtig ist, dass Planer, Architekten und Betreiber sich frühzeitig mit den diversen Interdependenzen der technischen Komponenten in diesen Funktionsräumen auseinandersetzen und geeignete Experten aus verschiedenen Fachrichtungen einbeziehen.

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* Hans-Peter Bursig ist Geschäftsführer des Fachverbands „Elektromedizinische Technik“ im ZVEI – Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.

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