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Strahlen- und Medizintechnik Eckert & Ziegler meldet Umsatzwachstum für Geschäftsjahr 2012

Redakteur: Kathrin Schäfer

Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG, ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 seinen Umsatz leicht erhöht. Der Konzernumsatz stieg mit 3,8 Mio. Euro um 3 Prozent auf 120,0 Mio. Euro.

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Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 einen Umsatzwachstum von 3,8 Mio. Euro auf 120,0 Mio. Euro. Mit verantwortlich hierfür ist das anhaltende Wachstum bei Krebsbestrahlungsgeräten.
Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 einen Umsatzwachstum von 3,8 Mio. Euro auf 120,0 Mio. Euro. Mit verantwortlich hierfür ist das anhaltende Wachstum bei Krebsbestrahlungsgeräten.
(Bild: Eckert & Ziegler)

Gesplittet auf die einzelnen Segmente ergibt sich folgende Umsatzverteilung: Im Segment Isotope Products wurde das Wachstum um 3 Prozent auf 56,1 Mio. Euro insbesondere durch die Wechselkursentwicklung von Dollar und Euro begünstigt. Im Segment Strahlentherapie trug das anhaltende Wachstum bei den Krebsbestrahlungsgeräten zu einem Umsatzanstieg um 4 Prozent auf 31,8 Mio. Euro bei. Das Segment Radiopharma zeigte nur einen leichten Anstieg von 1 Prozent auf 26,0 Mio. Euro. Das Segment Umweltdienste konnte aufgrund eines neuen Großauftrages um 12 Prozent auf 6,2 Mio. Euro zulegen.

Überproportionale Steigerung der Herstellungskosten

Die Ertragskennzahlen entwickelten sich wie folgt: das EBITDA ging auf 27,5 Mio. Euro (im Vorjahr 30,4 Mio. Euro) zurück und das EBIT reduzierte sich auf 19,7 Mio. Euro (im Vorjahr 22,9 Mio. Euro). Die Gründe dafür liegen laut Unternehmen in überproportionalen Kostensteigerungen im Bereich der Herstellungskosten. Diese entstanden unter anderem im Segment Umweltdienste aufgrund preisbedingter Bewertungsänderungen zur Rückstellung sowie Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Erschließung eines neuen Entsorgungsweges und der Erfüllung erhöhter Anforderungen der Behörden. Mit ausschlaggebend waren außerdem die Verwaltungskosten, unter anderem im Segment Isotope Products aufgrund von Wechselkurseffekten sowie einmaliger Aufwendungen, die für ein großes aber letztlich abgebrochenes Akquisitionsprojekt anfielen.

Weitere Umsatzsteigerungen in den nächsten zwei Jahren erwartet

Der Jahresüberschuss nach Steuern und Minderheiten erreichte aufgrund gesunkener Steueraufwendungen – das Segment Strahlentherapie enthielt im Vorjahr eine Korrektur beim Ansatz aktiver latenter Steuern – mit 10,3 Mio. Euro fast den Vorjahreswert von 10,4 Mio. Euro. Dies entspricht einem Ergebnis pro Aktie von 1,95 Euro. Im Vorjahr waren es noch 1,98 Euro. Die Nettoliquidität, also der Überschuss der Zahlungsmittel über die Darlehensschulden, stieg um 8 Prozent auf 15,4 Mio. Euro.

In der Summe werden für die kommenden Geschäftsjahre 2013 und 2014 Umsätze von zirka 125 Mio. Euro beziehungsweise mindestens 130 Mio. Euro erwartet. Diese Umsatzziele zeigen das Basisszenario ohne Akquisitionen. Durch strategische Unternehmenszukäufe hält der Vorstand höhere Umsatzmarken für weiterhin realistisch. Das Ergebnis nach Steuern und Minderheiten sollte bei zirka 12 Mio. Euro im Jahr 2013 beziehungsweise über 15 Mio. Euro im Jahr 2014 liegen.

Kontakt:

Eckert & Ziegler AG

D-13125 Berlin

www.ezag.de

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