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Drehzentrum für nano-präzises Drehen und Fräsen

Redakteur: Peter Reinhardt

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Hardinge stellt auf der diesjährigen »AMB« das »Super-Precision T-42« Drehzentrum zum Hartdrehen und Fräsen vor. Mit ihm soll Produktionskapazität im Genauigkeitsbereich von weit unter einem Mikrometer gesteigert werden.

Die Maschine verfügt über eine Achswiederholgenauigkeit von 0,76 µm, Rundheit von 0,25 µm und Prozessfähigkeit innerhalb von 3 µm bei feinster Oberflächengüte von 0,15 µm – Hardinge möchte hier neue Maßstäbe in der »Nano«-Präzisionsbearbeitung setzen. Sie wurde mit dem Ziel entwickelt, Einsparungen in Bezug auf Kosten und Durchlaufzeit bei der Herstellung komplexer Bauteile zu erzielen, die für hoch anspruchsvolle Bereiche wie die Medizin, aber auch die Luftfahrt, die Verteidigung und die Automobilherstellung typisch sind. Wichtigster Aspekt war jedoch, ein Drehzentrum zu konzipieren, das Arbeitsgänge kombiniert und insbesondere Hartdrehen und Fräsen in einem Zyklus zusammenfasst.

Die Leistungsfähigkeit der »T-42« liegt hier in ihrer modularen Bauweise, die es dem Maschinenhersteller ermöglicht, sie vorab für den jeweiligen Einsatz und auf die kundenspezifische Anwendung zu konfigurieren. Von der einfachen Zweiachsen-Version mit Reitstock bis hin zu einer genau zweckbestimmen Mehrachsen-Ausführung mit zwei Spindeln, C- und Y-Achse sowie bis zu 16 angetriebenen Werkzeugen mit Drehzahlen bis zu 16.000 U/min ist jede Ausstattung möglich. Spezielle Werkzeughalter in Verbindung mit der Revolverkopfschaltung auf Zwischenstationen ermöglichen bis zu 32 verschiedene Werkzeugpositionen. Verschiedenste automatische Entladesysteme stellen sicher, dass die Bauteile beim Verlassen der Maschine nicht beschädigt werden.

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