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BVDW zur US-Wahl

„Donald Trump muss Farbe bekennen“ / Zweifel an Handelsabkommen schaden der Weltwirtschaft

| Redakteur: Peter Reinhardt

Amerika hat gewählt. Der neue Präsident heißt Donald Trump. Während diese Nachricht hierzulande von vielen erst einmal verdaut werden muss, kommentiert Matthias Wahl, Präsident des BVDW, als einer der ersten Wirtschaftsvertreter das Ergebnis.

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Amerika hat gewählt.
Amerika hat gewählt.
(Bild: gemeinfrei)

In einer Stellungnahme des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) heißt es: „Während seines gesamten Wahlkampfes ist Donald Trump recht vage geblieben, was seine tatsächlichen Ziele angeht. Wenn der designierte US-Präsident tatsächlich bestehende Handelsabkommen aufkündigen und neu verhandeln möchte, wird das ein Problem für die Weltwirtschaft – denn gute Handelsbeziehungen sind abhängig von verlässlichen Rahmenbedingungen.“

Und weiter: „Gerade für die Digitale Wirtschaft ist diese Verlässlichkeit besonders wichtig, weil die Wirtschaftsräume der USA und der EU in diesem Bereich eng verflochten sind. Wenn die bisherige Rechtssicherheit nicht mehr gegeben ist, schadet das beiden Seiten. Das kann eigentlich nicht im Interesse der neuen US-Regierung sein.“

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Für Matthias Wahl steht der designierte US-Präsident jetzt in der Pflicht: „Nach seinem Wahlsieg muss Donald Trump Farbe bekennen. Die Digitale Wirtschaft in Deutschland und der gesamten EU erwartet verlässliche Rahmenbedingungen für die bewährte transatlantische Zusammenarbeit. Bestehende Freihandelsbeziehungen dürfen von der neuen US-Regierung unter keinen Umständen in Frage gestellt werden – dies wäre Gift für die Weltwirtschaft.“

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