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Studie von Frost & Sullivan

Digitalisierung pusht weltweiten Gesundheitsmarkt

| Autor/ Redakteur: Ira Zahorsky / Peter Reinhardt

Die Politik steht unter dem wachsenden Druck, die Gesundheitskosten zu senken. Dennoch prognostiziert die Marktforschungsgesellschaft Frost & Sullivan der Gesundheitsindustrie dank digitaler Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Internet der Dinge (IoT), Big Data Analytics und Robotertechnik für das laufende Jahr ein Wachstum von rund 4,8 Prozent.

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Die Marktforscher von Frost & Sullivan prognostizieren dem weltweiten Gesundheitsmarkt ein gutes Wachstum
Die Marktforscher von Frost & Sullivan prognostizieren dem weltweiten Gesundheitsmarkt ein gutes Wachstum
(Bild: Pixabay / CC0)

In der Studie „Global Healthcare Industry Outlook 2018“ nennt Frost & Sullivan folgende Faktoren, die zu einem Wachstum des weltweiten Gesundheitsmarkts beitragen werden:

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  • Das X-as-a-Service-Modell wird neue Einkommensquellen schaffen, die für zukünftige Nachhaltigkeit in der Gesundheitsbranche sorgen sollen.
  • Die Cloud wird zur wichtigsten Plattform, notwendig durch das exponentiell wachsende Datenvolumen von Gesundheitsdaten. Die Cloud wird als sicherer eingestuft als interne Infrastruktur.
  • Die Akzeptanz von virtuellen klinischen Studien und Fernstudien wird ansteigen und den Fokus auf Effizienz und auf den Patienten legen.
  • Die fortlaufende digitale Transformation sowie Smart-City-Konzepte werden die notwendige Entwicklung von Krankenhäusern hin zu „intelligenten Krankenhäusern” verschieben, vor allem in Ländern der Asien-Pazifik-Region.
  • Auf Anreizen basierende Wellness-Programme werden weltweit an Popularität gewinnen und auf der Basis von Dateneinsicht angebotene Anreize, die sich auf Versicherungsprämien auswirken werden, werden für Kundenbeziehungen zum Standard.

Länder wie Deutschland, Niederlande, Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland, die bereits eine weiter entwickelte IT-Infrastruktur im Gesundheitswesen etabliert haben, werden der Studie zufolge moderne Healthcare-IT-Anwendungen einsetzen, um Gesundheitsinformationen gemeinschaftlich nutzen zu können und dementsprechend die Investitionen in Terminologienormung und in klinische Standards intensivieren.

„Auch wenn es im vergangenen Jahr zu außergewöhnlichen Fortschritten im Gesundheitswesen kam, bleibt 2018 doch das Jahr der digitalen Gesundheitstechnologien, wie Künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge (IoT) in der Medizin, Big Data Analytics und Robotertechnik“, erklärt Frost & Sullivan Transformational Health Industry Analyst Kamaljit Behera. „Branchenfremde Unternehmen werden weiterhin mit Akteuren der Industrie kooperieren, um aus diesen Technologien nutzbare Anwendungen zu gewinnen, die die Wachstumsmöglichkeiten auf der ganzen Welt antreiben werden.“

Das hindert den Gesundheitsmarkt am Wachstum

Negativ auswirken könnte sich die Sparpolitik der Regierungen. Der Umzug des Hauptsitzes der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) nach Amsterdam sowie die Verschiebung von 20 Prozent der Arbeitsbelastung von der britischen Arzneimittelbehörde MHRA wird den Genehmigungs- und Anmeldeprozess für neue Medikamente und Geräte innerhalb dieses Jahres verlangsamen. Das könnte laut Einschätzung der Marktforscher womöglich negative Folgen auf die Entwicklung des Gesundheitsmarkts haben, sollte sich ein Großteil der Mitarbeiter nicht dazu entscheiden, umzusiedeln.

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Dieser Artikel ist zuerst erschienen im Themenkanal Healthcare auf unserem Schwesterportal www.egovernment-computing.de.

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