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Pro & Contra Digitalisierung: Das Tempo ist entscheidend

Digitalisierung ist das Trendthema in der Medizintechnik. Alles und alle werden miteinander vernetzt: Medizinprodukte kommunizieren zur Wartung mit ihren Herstellern, zum Datenabgleich mit den IT-Systemen der Krankenhäuser und nicht zuletzt mit den Mobilgeräten ihrer Träger. Doch das geht manchem nicht schnell genug.

Digitalisierung ist das Trendthema in der Medizintechnik. Manch einem geht es sogar noch nicht schnell genug.
Digitalisierung ist das Trendthema in der Medizintechnik. Manch einem geht es sogar noch nicht schnell genug.
(Bild: gemeinfrei)

Weiter Gas geben

„Deutschland darf sich im internationalen Vergleich nicht abhängen lassen, sonst droht der Branche massiver Schaden“, Peter Reinhardt, Chefredakteur Devicemed.
„Deutschland darf sich im internationalen Vergleich nicht abhängen lassen, sonst droht der Branche massiver Schaden“, Peter Reinhardt, Chefredakteur Devicemed.
(Bild: Untzsch / Vogel Business Media)

Peter Reinhardt, Chefredakteur Devicemed: Ich lebe in einer digitalisierten Welt. Mein Netzwerk: zunehmend digital. Meine Kommunikation: weitestgehend digital. Mein Terminplan: voll digital. Klar, dass ich auch „meine Medizintechnik“ digitalisiert sehen mag. Je schneller, desto besser. Die Vorteile sind offensichtlich: Geschwindigkeit und Datenkonsistenz. Die Liste digitalisierter Geräte und Produkte wird derweil noch wachsen.

Für Hersteller bedeutet das, so schnell wie möglich mitzumachen. Sonst fährt der Digitalisierungs-Zug ohne sie ab. Denn nicht nur hier wird Gas gegeben. Deutschland darf sich im internationalen Vergleich nicht abhängen lassen, sonst droht der Branche massiver Schaden.

Aber bitte sicher

„De Sicherheit von Medizinprodukten müssen Firmen unbedingt gewährleisten – und ihre Erfolge hinreichend kommunizieren. Dann sind auch Datenschützer und Zweifler wie ich von der neuen Technik überzeugt“, Kathrin Schäfer, Redakteurin Devicemed.
„De Sicherheit von Medizinprodukten müssen Firmen unbedingt gewährleisten – und ihre Erfolge hinreichend kommunizieren. Dann sind auch Datenschützer und Zweifler wie ich von der neuen Technik überzeugt“, Kathrin Schäfer, Redakteurin Devicemed.
(Bild: Untzsch / Vogel Business Media)

Kathrin Schäfer, Redakteurin Devicemed: Auch ich weiß nicht mehr, wie ich früher ohne mein Smartphone leben konnte. Wie ich ohne Navigationssystem von A nach B gekommen bin. Oder wie ich all die Informationen aufgerufen habe, die mir online jederzeit und überall zur Verfügung stehen.

Doch eines unterscheidet die Consumer-Welt von der Medizintechnik: das Thema Sicherheit. Herzschrittmacher wurden in den USA erst kürzlich zurückgerufen, weil ihre Technik angreifbar ist. Doch die Sicherheit von Medizinprodukten müssen Firmen unbedingt gewährleisten – und ihre Erfolge hinreichend kommunizieren. Dann sind auch Datenschützer und Zweifler wie ich von der neuen Technik überzeugt.

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Über den Autor

 Kathrin Schäfer

Kathrin Schäfer

Redakteurin