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AM-Herausforderungen im Medizinbereich Digitale Rapid.Tech 3D stellt neue Regeln und neue technologische Lösungen vor

Der medizintechnische Bereich ist seit Jahren Vorreiter, wenn es um den Einsatz von Additive Manufacturing (AM) geht. Welche Herausforderungen aktuell zu meistern sind und welche Chancen aus Innovationen erwachsen, sind Themen der digitalen Rapid.Tech 3D am 22. und 23. Juni 2021.

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(Bild: Messe Erfurt GmbH)

Auswirkungen der neuen MDR auf AM-Produkte sind ein Thema

Die neue EU-Medizinprodukteverordnung MDR bewegt aktuell die gesamte Branche. Auch für die Anbieter additiv gefertigter Produkte wie patientenindividuelle Implantate oder Prothesen bringt das neue Regelwerk zum Teil erhebliche Veränderungen mit sich. Deren Auswirkungen thematisiert das diesjährige Forum Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik am 23. Juni, das wie die gesamte Rapid.Tech 3D 2021 digital veranstaltet wird. Dr. Özlem Weiss, Geschäftsführerin der Expertants GmbH, wird dazu referieren. Expertants ist ein Dienstleister für Entwicklung & Regulatory Services von Medizinprodukten und additiver Fertigung. Dr. Weiss coacht und evaluiert außerdem Start-ups aus Life Science und Additive Manufacturing.

Die additive Fertigung noch näher zu Medizinern und Patienten bringen

(Bild: Messe Erfurt GmbH)

Die Chancen, mit 3D-Druck gesunde Lösungen noch näher und damit schneller und flexibler zu Medizinern und Patienten zu bringen, zeigen weitere Vorträge auf. Martin Herzmann, Business Development Manager bei Kumovis, berichtet, wie mit additiven Technologien individuelle Schädel-Implantate zu Kosten herstellbar werden, die weder mit Fräsen noch mit Spritzguss wirtschaftlich möglich sind. Das Münchner Start-up hat den weltweit ersten 3D-Drucker mit integriertem Reinraum entwickelt. Ihr System für die Verarbeitung von Hochleistungs- und bioresorbierbaren Kunststoffen senkt die Eintrittsbarrieren für den 3D-Druck vor Ort in Kliniken.

Anwenderlösungen aus der digitalen Orthetik und Prothetik stellt Frank Naumann von Orthovital vor. Er geht in seinem Vortrag vor allem auf die Gestaltung kompletter digitaler Prozessketten ein und erläutert, wie mittels 3D-Druck die Qualität von orthopädischen Hilfsmitteln sowohl funktional als auch ästhetisch erhöht werden kann.

Nachhaltige Lösungen mit Keramik und Pfirsichkernen

Neue additive Entwicklungen aus der Forschung mit nachhaltigem Anwenderpotenzial für den medizinischen Bereich stehen auch in weiteren Foren des Rapid.Tech 3D-Kongresses auf der Tagesordnung. In der Session des Fraunhofer Kompetenzfeldes Additive Fertigung am 22. Juni legt Uwe Scheithauer vom Fraunhofer IKTS dar, wie mit 3D-gedruckten funktionalisierten keramischen Teilen Fertigungszeiten und Energie in medizinischen Prozessen eingespart werden kann.

(Bild: christian seeling)

Im Forum AM Wissenschaft am 23. Juni spricht Alexander Mahr vom Fraunhofer IPA über die Entwicklung einer Methode, mit der sich Materialien und deren Handhabung in additiven Fertigungsverfahren bezüglich möglicher Giftgefährdungen für Menschen systematisch bewerten lassen. Dass zermahlene Pfirsichkerne einen Beitrag zu nachhaltigen AM-Prozessen leisten können, ist Thema von Dr. Lisa Kühnel von der TU Bergakademie Freiberg. Die Wissenschaftlerin erläutert, wie der nachwachsende Rohstoff für das AM-Verfahren Binder Jetting genutzt werden kann.

Nachhaltigkeit ist Leitgedanke der gesamten Veranstaltung

Themen der effizienten Ressourcennutzung bestimmen auch die weiteren Foren des digitalen Rapid.Tech 3D-Fachkongresses am 22. und 23. Juni 2021, denn Nachhaltigkeit ist das Leitmotto der gesamten Veranstaltung. Entsprechende branchen- sowie technologiespezifische AM-Lösungen werden ebenso in den Foren Automobil & Mobilität; Luftfahrt; Software, Prozesse & Konstruktion; Werkzeug-, Modell- & Formenbau; AM in Bauwesen & Architektur sowie Neues aus AM vorgestellt und diskutiert.

Das detaillierte Tagungsprogramm ist hier abrufbar.

Namhafte Aussteller laden zur virtuellen Expo ein

(Bild: Messe Erfurt GmbH)

Neben dem Kongress präsentieren sich Aussteller in einer virtuellen Expo. Angemeldet haben sich bisher zahlreiche namhafte Unternehmen bzw. Forschungseinrichtungen, darunter AM Polymers, Farsoon, Stratasys und toolcraft.

Angebote für Aussteller gibt es hier.

Networking mit digitaler Visitenkarte und Chat Roulette

Für den direkten Austausch unter digitalen Bedingungen öffnet die digitale Visitenkarte den Zugang zur Networking-Area. Jeder registrierte Besucher kann sie mit Informationen und Interessensgebieten befüllen. Auf dieser Basis bekommt er konkrete Vorschläge mit passenden Kontakten. Ebenso kann er sich selbst die Referenten, Aussteller sowie weitere Teilnehmer im Networking-Bereich anschauen und kontaktieren. Über eine Kalenderfunktion sind Termine bei gewünschten Gesprächspartnern buchbar. Ein besonderes Format ist das „Chat Roulette“. Personen, die diese Funktion bestätigt haben, können sich in einem Speed-Dating-ähnlichen Verfahren mit anderen Teilnehmern in rotierenden Videocalls zusammenschalten lassen und ein vorgegebenes Zeitfenster für Gespräche nutzen.

Schnell sein und Ticket sichern

(Bild: Messe Erfurt GmbH)

Besucher können sich die Tickets für die virtuelle Kongressmesse im Online-Shop sichern. Die Karten für das gesamte Zwei-Tages-Programm kosten 290,00 Euro. Das Studenten-/Doktoranden-Ticket gibt es für 95,00 Euro. Ihr Ticket können Sie ganz einfach hier erwerben.

Mit rooom kommt die Rapid.Tech 3D ins Netz

Der Rapid.Tech 3D-Fachkongress sowie die begleitende Ausstellung werden dank einer Partnerschaft mit der rooom AG Jena ins Netz übertragen. Das Unternehmen bietet Komplettlösungen für 2D, 3D, Virtual Reality (VR) sowie Augmented Reality (AR) an. Schon mehrfach wurde die Firma für ihre beispiellose Start-up-Idee und für Leuchtturm-Projekte ausgezeichnet, u.a. mit dem German Innovation Award 2019 und dem Thüringer Innovationspreis 2020.

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