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Coronavirus: Branchen-Ticker für die Medizintechnik

BfArM lässt erste Infektionsschutzmaske für Kinder zu / Räume mithilfe von UV-Strahlen desinfizieren

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Mit Blaulicht Viren und Bakterien im Mund-Rachenraum abtöten

[Mo 01.02.2021, 10:00] Der Medicsblu Oralightstick vom Hersteller RP Medics ist ein erprobtes Lichtgerät zur Reinigung des Mund- und Rachenraums und ist sowohl vorbeugend als auch intensiv, z.B. bei Verdacht auf Covid-19, bakterielle Entzündungen, Heiserkeit oder auch Pilzinfektionen, anwendbar. Das Gerät wurde auf Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Phototherapie entwickelt. Mittels innovativem LED-Licht werden Viren, Bakterien und Pilze im Mund- und Rachenraum reduziert, die Vermehrung von Krankheitserregern eingedämmt und Übertragungsrisiken potenziell gemindert, so der Hersteller.

Bei Verdacht auf akute Infektionen empfiehlt RP Medics die intensive Behandlung mit zwei bis vier Anwendungen à 15 Minuten täglich, um das ganze Potenzial einer Viren- und Bakterienlast-Reduktion im Hals-/Rachenraum auszuschöpfen. Laut Unternehmensangaben bestätigte ein kürzlich von einem renommierten Labor in Chile durchgeführter Test die Möglichkeiten bei präventiver Anwendung des Medicsblu Oralightsticks. Dort konnten Bakterien und Pilze durch die Anwendung um 99,9 Prozent reduziert werden. Die Anwendung des Licht-Sticks sei in der empfohlenen Dosierung vollkommen ungefährlich, frei von schädlichen UV-Strahlen und ohne Nebenwirkungen, so RP Medics weiter.

Impfgipfel: Medizinprodukte-Hersteller einbinden

[Mo 01.02.2021, 09:30] Der Bundesverband Medizintechnologie, BV-Med, begrüßt die Initiative von Bund und Ländern, schnellstmöglich einen Impfgipfel durchzuführen. Eine erfolgreiche Impfkampagne sei aktuell das wichtigste Projekt, um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Wichtig sei dabei eine bessere Koordination aller Beteiligten. „Dazu gehören auf Industrieseite auch unbedingt die Hersteller von Medizinprodukten wie Spritzen oder Kanülen“, so BV-Med-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. „Der BV-Med und die relevanten Hersteller stehen zur aktiven Mitarbeit bereit.“ Mehr dazu hier.

Medtec Live & Summit: zweite virtuelle Ausgabe

[Do 28.01.2021, 14:16] Die 2nd Virtual Edition Medtec Live & Summit ist der zentrale Frühjahrstreffpunkt der europäischen Medizintechnik-Szene für Zulieferer über Entwickler und Hersteller bis zu Forschung und Anwendung. 2021 findet das Event vom 20. bis 22. April erneut online statt.

Weiterentwickelte Features und eine neue Benutzeroberfläche sollen das Netzwerken von Zuhause noch intuitiver und zielgerichteter machen. Zu den Highlights zählen das Matchmaking-System mit 1:1 Videocalls, das umfangreiche Programm des Medtec Summit, bei dem ausgewählte Experten an drei Tagen in insgesamt neun Sessions exklusive Einblicke in die Leitthemen Digitalization, Technology und Market geben, und die Präsentationen zahlreicher Aussteller und Experten. Der Start-up-Contest und ein neu geschaffener Talent Award für Nachwuchsforscher bringen frische Ideen ein. Mehr dazu hier.

Die Rapid.Tech wird in den Juni verschoben

[Do 14.01.2021, 14:00] Die Messe Erfurt hat bekannt gegeben, dass die für Anfang Mai geplante Rapid.Tech 3D auf den 22. und 23. Juni 2021 verschoben wird. Das Event findet als Kongressveranstaltung mit begleitender Ausstellung statt. Die Besucher können den Rapid.Tech 3D-Fachkongress sowohl als Live-Event vor Ort im Congress Center der Messe Erfurt als auch per Online-Stream verfolgen. Die Entscheidung hat die Messe Erfurt in Abstimmung mit dem Fachbeirat getroffen.

Die Rapid.Tech 3D steht 2021 unter dem Leitmotto Nachhaltigkeit. Neben den bewährten Sessions AM Wissenschaft; Automobil & Mobilität; Luftfahrt; Medizin-, Zahn- & Orthopädietechnik; Software, Prozesse, Konstruktion sowie Werkzeug-, Modell- & Formenbau sind 2021 zwei neue Themenbereiche auf der Agenda zu finden. Das Forum AM in Bauwesen & Architektur adressiert insbesondere die Vorteile generativer Verfahren für das Realisieren komplexer Formen und das ressourcen- wie kostenschonende Bauen mit hoher Flexibilität. Einen Blick in die Zukunft der additiven Fertigung will das Forum „Neues aus AM“ bieten. Im Fokus werden Verfahren und Werkstoffe stehen, die über den Stand der aktuell genutzten Technik hinausreichen, aber bereits eine hohe Anwendungsreife besitzen.

Als virtuelles Event wird, wie im vergangenen Jahr, die 3D Pioneers Challenge ausgetragen. Der internationale Designwettbewerb für additive Fertigungsverfahren fordert erneut Pioniere im 3D-Druck auf, ihre zukunftsweisenden Produkte und Technologien vorzustellen. Zum wiederholten Male stiftet das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft das Preisgeld in Höhe von 35.000 Euro. Die 3D Pioneers Challenge ist damit einer der höchstdotierten Design-Awards für Innovationen im 3D-Druckbereich weltweit.

Antigen-Test erlangt CE-Zulassung für Probenentnahme aus dem vorderen Nasenbereich

[Di 12.01.2021, 14:01] Siemens Healthineers hat bekannt gegeben, dass der Clinitest Rapid Covid-19 Antigen-Test die CE-Zulassung für die Verwendung von Nasenabstrichproben auch aus dem vorderen (anterioren) Teil der Nase in Europa erhalten hat. Der Schnelltest ist ein Point-of-Care-Kassettentest, für dessen Durchführung weder Laborinstrumente noch spezialisiertes Laborpersonal erforderlich sind und der in 15 Minuten Ergebnisse liefert. Der Test hatte bereits im Oktober 2020 die CE-Zulassung für die nasopharyngeale Abstrichmethode erhalten. Die neue Probenentnahme kann mit bereits ausgelieferten Testkits genutzt werden.

Zur Bewertung der klinischen Leistungsfähigkeit unter Verwendung der vorderen Nasenabstrichmethode wurde in den USA eine Studie mit 237 Probanden durchgeführt, von denen 109 mit einem PCR-Test als positiv bestätigt wurden. Die Studienergebnisse bestätigten eine Sensitivität von 97,3 Prozent und eine Spezifität von 100 Prozent im Vergleich zu den Ergebnissen eines von der FDA für den Notfalleinsatz zugelassenen rt-PCR-Tests – letzterer mit Proben aus dem Nasopharynx.

Doctolib koordiniert die Impftermine in der Hauptstadt

[So 27.12.2020, 14:00] Doctolib wurde von der Berliner Senatsverwaltung für das Termin-Management und zur Dokumentation der Impfungen gegen das SARS-CoV-2-Virus ausgewählt. Das E-Health-Unternehmen betreibt seit Jahren eine intelligente Plattform und eine App, über die Vor-Ort-Termine und Videosprechstunden vereinbart und verwaltet werden können.

Impfberechtigte Personen können entweder über die Telefonhotline des Berliner Senats oder online über die Website der Behörde einen Termin vereinbaren. In beiden Fällen werden alle Termine über die intelligente Plattform von Doctolib in Echtzeit eingebucht. So seien Doppelbuchungen ausgeschlossen und die Kapazitäten der Impfzentren bestmöglich ausgelastet. Wer seinen Termin über die Webseite vereinbaren möchte, wird von der Internetseite des Senats auf das Online-Portal von Doctolib weitergeleitet, wo die Buchung abgeschlossen werden muss.

Die Dokumentation der Impfungen übernimmt ebenfalls Doctolib. Die Impfzentren können ihre Aktivitäten in Echtzeit nachverfolgen und so Impfstatistiken mit dem RKI teilen (z.B. Chargencode, die Indikation der Corona ImpfVO vom 18.12.2020, Impfstoff und Impfdaten).

Samedi unterstützt Impfzentren in zehn Bundesländern bei der Terminplanung

[Mi 23.12.2020, 14:50] Der E-Health-Anbieter Samedi vernetzt mit der gleichnamigen Softwarelösung Arztpraxen und Kliniken mit Lösungen entlang der digitalen Patient Journey wie Online-Terminvergabe, Patientenformulare, Videosprechstunden und papierloser Zuweisung. Nun unterstützt das Unternehmen auch Corona-Impfzentren in zehn der 16 Bundesländer bei der Terminplanung und -koordination.

Nach Eingabe eines Buchungscodes oder entsprechenden Vorabfragen können impfberechtigte Personen gemäß der Priorisierung online einen Termin für die Impfung gegen das Coronavirus buchen. Dabei wird auch die zweite notwendige Impfdosis berücksichtigt, für die automatisch ein Folgetermin vereinbart wird. Die Terminvergabe erfolge DSGVO-konform unter höchsten Datenschutzanforderungen, so Samedi. Individuelle Prozesse der Impfzentren können dank maßgeschneiderter Konfiguration berücksichtigt werden. Neben der Terminkoordination lassen sich die Impfdokumentation und ein digitales Patientenleitsystem über die Wartemonitore mithilfe von Samedi abbilden.

Inspekto-Lösung prüft die Qualität von FFP2-Masken

[Di 22.12.2020, 18:32] Ein Hersteller von Masken mit Sitz in Baden-Württemberg installierte kürzlich das autonome Machine Vision System Inspekto S70, um die Qualität von FFP2-Masken zu prüfen. Der Maskenhersteller betreibt bereits mehrere Linien, auf denen jeweils 30 Masken pro Minute produziert werden. Das Bildverarbeitungssystem Inspekto S70 ersetzt die bisherige manuelle Prüfung und ermögliche so eine wirtschaftlichere Qualitätskontrolle der FFP2-Masken, so der Hersteller.

Inspekto S70 überprüft nach den Anforderungen des Kunden automatisch folgende Merkmale:

  • Korrekte Platzierung der Nasenbrücke
  • Ultraschallschweißung der Vlies- und Filterschichten
  • Verschweißung der Maskenbänder
  • Vorhandensein und Qualität des gedruckten Textes

Das System ist in die SPS der Produktionslinie integriert, um die Inspektionsergebnisse zuverlässig zu übermitteln und das automatische Ausschleusen defekter Masken sicherzustellen.

Hannover Messe 2021 wird rein digital

[Do 18.12.2020, 15:38] Die Deutsche Messe gibt bekannt, dass die Hannover Messe auch 2021 nur digital stattfinden wird. Eine Präsenz-Messe ist unter den gegebenen Umständen nicht umsetzbar. Vorstandsvorsitzender Jochen Köckler erklärt: „In enger Abstimmung mit unserem wichtigsten Ausstellergremium haben wir entschieden, dass die Ausrichtung einer Präsenz-Messe unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht zu realisieren und auch nicht zu verantworten ist.“

Für die digitale Hannover Messe sind ein umfassendes Konferenzprogramm, die Digitalisierung von Produktpräsentationen sowie das Software-basierte Business-Dating geplant. „Der virtuelle Besucher wird sich schnell einen Überblick über Produktinnovationen verschaffen und über neue Tools direkten Kontakt zu den für ihn relevanten Unternehmen aufnehmen können“, ergänzt Köckler.

Doctorbox und Roche digitalisieren die Corona-Schnelltest-Befundübermittlung

[Mi 16.12.2020, 13:55] National und international steigt der Gebrauch von Covid-19-Schnelltests. Mit dem „SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test“ bietet Roche eine schnelle Lösung zum Nachweis einer möglichen Corona-Infektion. Roches Digital-Healthcare-Partner Doctorbox sorgt mit der Software „Schnelltest to go“ für die DSGVO-konforme digitale Befundübermittlung. Die Software kann auch mit Tests unterschiedlicher Hersteller genutzt werden. Innerhalb von 15 bis 30 Minuten lassen sich die Testergebnisse via Barcodescan in der Doctorbox-App oder über die Website abrufen. Das Warten vor Ort wird somit hinfällig.

Via Doctorbox lassen sich neben Schnelltestergebnissen auch Corona-Testbefunde und Covid-19-Antikörpertestbefunde abrufen. Jeder Datenaustausch erfolgt Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Dräger entwickelt Bevorratungskonzept für FFP-Masken

[Di 15.12.2020, 13:06] Um im Pandemiefall den Bedarf an FFP-Masken decken zu können, hat Dräger ein Bevorratungskonzept für FFP-Masken entwickelt. Dieses richtet sich an Industrie, Gesundheitswesen, Feuerwehren und Behörden. Montalich können FFP2- und FFP3-Masken-Kontingente bei Dräger vorbestellt werden. Der Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller übernimmt das Lagern, Erneuern und Ausliefern der Masken. Produziert werden die Masken in Frankreich, Schweden oder Großbritannien. Kaufpreis und Lieferfristen werden im Vorfeld vereinbart. Bis zum Bedarfsfall zahlen die Kunden lediglich eine jährliche Bereitstellungsgebühr – eine verpflichtende Abnahme gibt es nicht.

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