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Diagnostika-Markt Diagnostica-Industrie rechnet 2012 mit Wachstum

| Redakteur: Jürgen Schreier

Der Deutsche Diagnostika-Markt wächst in 2011 um rund 2,1 Prozent auf 2,188 Milliarden Euro. Diese vorläufige Einschätzung hat der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) bekanntgegeben. Basis sind die Umsatzzahlen der ersten drei Quartale 2011. Zugleich stellte der Verband die wirtschaftlichen Erwartungen der Branche für das Jahr 2012 vor.

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„Es gibt offenbar einen Vertrauensbonus für den Standort Deutschland“, erklärt VDGH-Vorstandsvorsitzender Matthias Borst zu den positiven Umsatzzahlen des deutschen Diagnostika-Marktes in 2011. (Bild: VDGH)
„Es gibt offenbar einen Vertrauensbonus für den Standort Deutschland“, erklärt VDGH-Vorstandsvorsitzender Matthias Borst zu den positiven Umsatzzahlen des deutschen Diagnostika-Marktes in 2011. (Bild: VDGH)

Der Deutsche Diagnostika-Markt wächst in 2011 um rund 2,1 Prozent auf 2,188 Milliarden Euro. Diese vorläufige Einschätzung hat der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) bekanntgegeben. Basis sind die Umsatzzahlen der ersten drei Quartale 2011. Zugleich stellte der Verband die wirtschaftlichen Erwartungen der Branche für das Jahr 2012 vor.

Mehr als die Hälfte der Firmen wollen ihr Personal aufstocken

Grundlage dafür bildete eine jährliche Umfrage, die der Verband Ende 2011 unter seinen Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Labordiagnostik und Schnelltests durchführte und an der sich 46 Mitgliedsunternehmen beteiligt haben. Ergebnis: Mehr als drei Viertel (78,3 Prozent) der Unternehmen rechnen im laufenden Jahr mit steigenden Umsätzen, das sind sechs Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Zugleich ist der Anteil der Firmen, die mit einem schwächeren Geschäft rechnen, gegenüber den Branchenerwartungen von 2011 leicht gesunken.

Dieser neugewonnene Optimismus spiegelt sich auch in der Personal- und Investitionsplanung wider: Mehr als die Hälfte der Firmen (56,6 Prozent) wollen ihr Personal aufstocken, ein Drittel will den Personalstand halten, lediglich elf Prozent kündigen Personalabbau an. Aktuell sind 20.700 Menschen in der Diagnostica-Industrie beschäftigt.

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