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Spectaris Delegation zu Besuch auf der Hospitalar in São Paulo

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Spectaris-Geschäftsführer Tobias Weiler ist mit einer Delegation von Unternehmensvertretern und Vertretern des Bundesgesundheitsministeriums mit Gesundheitsminister Daniel Bahr nach Brasilien gereist. Das Land ist ein aufstrebender Markt; es investiert kräftig ins Gesundheitswesen.

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Teilnehmer der Delegationsreise nach Brasilien: Max Müller (Doc Morris), Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, Otto Philipp Braun (B. Braun Melsungen AG), Dirceu Barbano (Anvisa), Stephan Borchert (Celesio), Tobias Weiler (Spestaris) (v.l.n.r.).
Teilnehmer der Delegationsreise nach Brasilien: Max Müller (Doc Morris), Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, Otto Philipp Braun (B. Braun Melsungen AG), Dirceu Barbano (Anvisa), Stephan Borchert (Celesio), Tobias Weiler (Spestaris) (v.l.n.r.).
(Bild: Bundesministerium für Gesundheit)

Während der Delegationsreise hat Weiler auf Schwierigkeiten bei der Zulassung deutscher Medizintechnik-Produkte in Brasilien aufmerksam gemacht. „Die Zulassungshürden verhindern einen schnellen Markteintritt und benachteiligen so die deutschen Unternehmen“, konstatiert Weiler. Aber natürlich käme auch den Patienten eine Beschleunigung der Zulassung innovativer Produkte zugute.

Zusätzliche Zertifizierungen für Medizintechnikprodukte

Spectaris macht bereits seit 2011 auf die brasilianische Zulassungsproblematik aufmerksam und steht dazu kontinuierlich im Dialog mit der Politik und den relevanten Behörden. Die sogenannten Brazil-GMP-Audits (Good Manufacturing Practice) durch die brasilianische Zulassungsbehörde Anvisa sowie die zusätzliche Zertifizierung von Medizingeräten durch Inmetro-Zertifizierungsstellen verzögern den Markteintritt von ausländischen Produkten.

Marktbarrieren aus dem Weg räumen

Im Rahmen der gesundheitswirtschaftlichen Leitmesse Hospitalar in São Paulo haben Gesundheitsminister Bahr und der Geschäftsführer der brasilianischen Zulassungsbehörde Anvisa, Dirceu Barbano, eine Vertraulichkeitsabsprache für die Kooperation in Arzneimittel- und Medizinprodukteangelegenheiten unterzeichnet. „Die Unterzeichnung der Vertraulichkeitsabsprache zwischen dem Gesundheitsministerium und der brasilianischen Zulassungsbehörde ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist wichtig, diesen Dialog nun voranzutreiben und konkrete Lösungen umzusetzen, um die Marktbarrieren insbesondere für die mittelständischen Unternehmen aus dem Weg zu räumen“, so Weiler.

Laut Germany Trade and Invest ist Deutschland der zweitwichtigste Medizinprodukte-Lieferland für Brasilien. Im Jahr 2012 wurde Ware in Wert von rund 77 Mio. Euro von Deutschland nach Brasilien exportiert. Dies entspricht einer Steigerung von 33 Prozent gegenüber dem Jahr 2011. Vor allem in den Bereichen Strahlentherapie, Bildgebung und Diagnostik wird mit entsprechenden internationalen Ausschreibungen investiert.

Kontakt:

Spectaris Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V.

D-10117 Berlin

www.spectaris.de

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