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Zauberarme Dank 3D-Druck kann kleines Mädchen wieder seine Arme bewegen

Redakteur: Peter Reinhardt

Stratasys hat eine Fallstudie veröffentlicht, die zeigt wie das 3D-Druckverfahren der vier Jahre alten Emma Lavelle dabei hilft, die Beschränkungen einer Erbkrankheit zu überwinden. Dank moderner Techik kann sie wieder ihre Arme benutzen.

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(Bild: Stratasys)

Forscher am Alfred I. du Pont Hospital for Children in Philadelphia ist es gelungen, mithilfe eines 3D-Druckers, „Zauberarme“ zu entwickeln, wie die kleine Emma sie nennt. Bei dem Gerät handelt es sich um ein maßgeschneidertes Roboter-Exoskelett, das dem Mädchen ermöglicht, die starken Einschränkungen ihrer Gelenkbeweglichkeit und ihrer unterentwickelten Muskeln zu überwinden. Wie das geht und was Ärzte, Techniker und die Familie dazu sagen zeigt ein Video.

Was Ingenieurskunst bewirken kann

Der 3D-Druck hilft, Barrieren in der Menschenforschung einzureißen, und große Herausforderungen in Gesundheitsversorgung, Wissenschaft und Gesellschaft zu lösen. Während des gesamten Monats August präsentiert Stratasys auf seiner Facebook-Seite Geschichten über Konstrukteure, Ingenieure und Dozenten, die den 3D-Druck für Heilungserlebnisse sowie Lehr- und Forschungserfahrungen eingesetzt haben.

„Einige der großartigsten Ideen auf der Welt werden heutzutage mittels 3D-Druck realisiert“, erklärt Scott Crump, Chairman und CEO von Stratasys. „Ingenieure möchten, dass ihre Arbeit dem Gemeinwohl dient, und der 3D-Druck ermöglicht ihnen die Realisierung ihrer Ideen, um so das Leben und das Lebensumfeld vieler Menschen zu verbessern. Da mehr und mehr Menschen auf die Möglichkeiten des 3D-Drucks aufmerksam werden, werden dessen Auswirkungen jenseits der herkömmlichen Bereiche Produktion und Design immer mehr zunehmen.“

Die auf 3D-Druckverfahren spezialisierte Marketingberatungsfirma Wohlers Associates bestätigt diese Ansicht in ihrem Wohlers Report 2012 mit der Aussage: „Je mehr Anwendungen es gibt, desto stärker wächst auch die Zahl der Nutzer der Technologie. Es scheint, dass sich durch den Einsatz additiver Fertigungsverfahren beinahe jedes Problem in Zusammenhang mit dreidimensionalen Objekten schneller und besser lösen lässt.“

Marktführer in 3D-Druck

Die Stratasys Inc., Minneapolis, stellt unter den Marken „Fortus“ (3D-Produktionssysteme) und „Dimension“ (3D-Drucker) additive Fertigungsmaschinen für die Herstellung von Prototypen und Kunststoffteilen her. Das Unternehmen bietet außerdem mit „RedEye On Demand“ einen Service für Teileprototypen und die Fertigung an. Stratasys fertigt zudem 3D-Drucker für Hewlett Packard, die unter der Marke „Designjet3D“ angeboten werden. Laut Wohlers Report 2011 hatte das Unternehmen im Jahr 2010 einen Marktanteil von 41 Prozent und war damit im neunten Jahr in Folge Marktführer bei den Geräteverkäufen.

Stratasys entwickelte den Rapid-Prototyping-Prozess, der als fixierte modellierende Absetzung (Fused Deposition Modeling/FDM) bekannt ist, und besitzt dafür das Patent . Der Prozess erzeugt direkt aus jedem 3D-CAD-Programm funktionelle Modelle und Fertiggüter unter Verwendung von industriellen Hochleistungs-Thermoplasten. Das Unternehmen hält weltweit insgesamt über 285 Patente bzw. Patentanmeldungen für additive Fertigungssysteme.

Kontakt:

Stratasys Inc. / Stratasys GmbH

US-55344 Eden Prairie

D-60314 Frankfurt am Main

www.stratasys.com/de

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