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Coronavirus: Branchen-Ticker für die Medizintechnik

Norm für Krankenhausreinigung / 3D-Druckerfarm produziert Masken

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Firmen zum Thema

Heizungsbauer produziert Beatmungsgeräte

[Mi 22.04.2020, 15:57] Der Heizungsbauer Viessmann stellt einen Teil seiner Produktion auf Beatmungsgeräte um. Nach der noch nicht erfolgten Sonderzulassung des auch mobil einsetzbaren Geräts sei eine Produktion von 600 Stück pro Tag möglich. Dabei macht Viessmann allerdings einiges anders als etwa Autobauer: Die innerhalb von drei Wochen entwickelten Beatmungsgeräte nutzen ausschließlich Teile, die Viessmann in seinen sonstigen Heizungsgeräten und Wärmepumpen einsetzt. Der Heizanlagenbauer hat sich dabei Rat von Externen geholt: Die Geräte hat Viessmann gemeinsam mit Krankenhausärzten und der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen im Schnellverfahren entwickelt.

Mobiles epidemiologisches Labor

[Mi 22.04.2020, 14:06] Das vom Fraunhofer IBMT in Zusammenarbeit mit dem Fahrzeughersteller Bischoff & Scheck im Projekt „Labor der Zukunft“ konzipierte und erbaute mobile epidemiologische Labor (Epi-Lab) kommt derzeit im Saarland zur flächendeckenden Früherkennung und Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen in Pflegeeinrichtungen zum Einsatz. Die Fraunhofer-Expertise unterstützt damit wesentlich den Kampf gegen die weltweite Corona-Pandemie. Die benötigten Verbrauchsmittel werden Fraunhofer-intern aus dem Anti-Corona-Fonds zur Verfügung gestellt. Das Epi-Lab besitzt getrennte Areale für den Testpersonenverkehr (20 m2) mit ein-direktionaler Wegeführung, einen vollausgestatteten Probeentnahme- und Testlaborbereich (16 m2) unter der biologischen Sicherheitsstufe S2 nach BioStoffV mit Personalschleuse und separatem Kryolager für die direkte Aufarbeitung der Testproben, der Durchführung, hier der SARS-CoV-2-Tests und der Kryokonservierung und Archivierung der gesammelten Proben.

5-Punkte-Papier vom BV-Med

[Mi 22.04.2020, 11:42] Der Bundesverband Medizintechnologie, BV-Med, spricht sich in einem 5-Punkte-Papier zur Stärkung der Patientenversorgung in der COVID-19-Krise dafür aus, Operationen und medizinische Eingriffe in Krankenhäusern und ambulanten Einrichtungen rasch wieder zu ermöglichen und das DRG-System an die Sondersituation anzupassen. „Gleichzeitig müssen wir die ambulante Versorgung chronisch kranker Patienten gewährleisten, Telemedizin stärken sowie die Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Unternehmen unterstützen“, so BV-Med-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Der BV-Med spricht sich zudem dafür aus, Ärzte, Kliniken und Krankenkassen zu entlasten, indem Medizinprodukte einheitlich mit 7 Prozent besteuert werden. Um die politisch gewollte größere strategische Unabhängigkeit zu erreichen, müssen Produktion und Forschung von Medizinprodukten in Deutschland gestärkt werden, so der MedTech-Verband. Das 5-Punkte-Papier des BV-Med kann unter www.BV-Med.de/positionen abgerufen werden.

Faire Masken

[Mi 22.04.2020, 08:44] Unter dem Namen Faire Masken bringt das Kunststoffunternehmen Pöppelmann jetzt kostengünstige Mund-Nasen-Bedeckungen auf den Markt. Die hochwertigen Masken können ab sofort im Webshop des Unternehmens unter www.fairemasken.de bestellt werden. Durch ihre Gestaltung liegen die Masken von Pöppelmann enger am Gesicht an als beispielsweise ein improvisierter Mundschutz aus Stoff. Angesichts der aktuell höchst knappen Bestände von Filterstoffen verweist das Unternehmen auf einen weiteren Pluspunkt: Während andere Masken vielfach komplett aus Vliesmaterial bestehen, ist für die Nutzung dieser Maske jeweils nur ein kleines Stück nötig. Zudem sind die Optionen für die Auswahl des Filterstoffs sehr variabel: Je nach Verfügbarkeit ist die Verwendung von einfachen Papiertaschentüchern genauso denkbar wie von höherwertigen Vliesmaterialien. Kunden aus dem Gesundheitswesen, Hilfsorganisationen und der öffentlichen Verwaltung erhalten die Masken zu Sonderkonditionen (2,50 Euro je Maske, inklusive Vliesmaterial plus Frachtkosten).

VDE warnt vor Zertifikatsfälschern

[Mi 22.04.2020, 07:38] Wie nicht anders zu erwarten war, hat der extrem gestiegene Bedarf an Mund-Nasen-Schutz, Atemschutzmasken, Schutzanzügen und Co. zu allerlei unseriösen Angeboten am Markt geführt und Produkt- und Zertifikatsfälscher auf den Plan gerufen. Dass jetzt Empfehlungen ausgesprochen werden, wie Schutzausrüstung ohne CE-Kennzeichnung und Prüfung gegen europäische Normen in Verkehr gebracht werden kann, verbessert die Situation nur bedingt. Für die Beteiligten stellt sich die Frage nach den Haftungsrisiken, denn Empfehlungen sind keine Gesetze und geklagt wird immer. Kein Wunder, dass das BMG mit der neuen MedBVSV rechtliche Klarheit schaffen will. Der VDE empfiehlt seinen Check für Medizinprodukte und Schutzausrüstung. Der schafft schnell Klarheit, ob man es mit einer fraglichen CE-Kennzeichnung zu tun hat. Wie gehabt ist der Check für Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeinrichtungen zu Covid-19-Zeiten kostenfrei.

Alternative bei Lieferengpässen

[Di 21.04.2020, 16:16] Da die Zahl der Covid-19-Fälle weltweit stetig zunimmt, müssen sich Gesundheitsdienstleister einer Vielzahl an Herausforderungen stellen, darunter Lieferengpässen bei kritischen Medizinprodukten. Als Antwort darauf hat Global Healthcare Exchange (GHX) einen Covid-19-Informationsservice mit Daten und zusätzlichen Ressourcen ins Leben gerufen. Um Gesundheitsdienstleistern bei Lieferengpässen dabei zu helfen, schnell alternative Produkte zu finden, hat GHX Referenzlisten nach Produktklassen erstellt. Diese Referenzlisten enthalten auch Informationen zu den Bezugsquellen. Verfügbar sind die Listen für Gesichts- und Augenschutz, Atemschutzmasken, OP-Masken, Hygienebedarf, Desinfektionsmittel, Einwegbekleidung, Kanülen, Beatmungsgeräte und Zubehör sowie Einmalhandschuhe. Gesundheitsdienstleister erhalten einen kostenfreien und bis Ende Mai 2020 gültigen Zugang zum Katalog Mc Navigator. Der Mc Navigator bildet über elf Millionen Medizinprodukte von über 10.000 Lieferanten ab. Der Katalog liefert einen schnellen Überblick über die Produkte jedes Lieferanten sowie über mögliche Alternativprodukte.

Zusammenhalt im Mittelstand

[Di 21.04.2020, 14:54] Miteinander statt gegeneinander: In der aktuellen Corona-Krise wächst der hessische Mittelstand noch weiter zusammen. Dies betrifft sogar Unternehmen, die in Teilbereichen im Wettbewerb stehen, wie die Limtronik GmbH und die Eckelmann AG beweisen. Für die beiden Spezialisten für Elektronikfertigung hat die Lieferfähigkeit oberste Priorität. So bauen sie die bisher bestehende Partnerschaft noch weiter aus und dienen als Backup für mögliche Engpässe des jeweils anderen Unternehmens.

Die Limtronik GmbH ist Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS) und Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner. Das Unternehmen betreibt eine hochmoderne Smart Electronic Factory. Limtronik begleitet seine Kunden von der Produktentwicklung bis zum serienreifen Endprodukt. Die Eckelmann Gruppe ist ein weltweit tätiger Anbieter von Software, Komponenten, Systemen und Dienstleistungen für die Automatisierungstechnik. Die dazu gehörige Eckelmann AG betreibt als mittelständisches Unternehmen eine moderne Elektronikfertigung, die von der SMD-Bestückung bis zur Gerätemontage reicht.

Virtuelle Messe

[Di 21.04.2020, 12:19] Mit innovativen Softwarelösungen und angrenzenden Dienstleistungen rund um das Qualitätsmanagement und Integrierte Management präsentiert sich die Consense GmbH vom 5. bis 7. Mai auf ihrer virtuellen Messe Consense Expo 2020. Das Aachener Softwarehaus zeigt seine hochentwickelten Consense Softwarelösungen, die sich den spezifischen Anforderungen von Unternehmen jeder Größenordnung aus allen Branchen perfekt anpassen lassen. Die anwenderfreundlichen, modular aufgebauten und skalierbaren Standardsoftwarelösungen eignen sich für QM-Systeme nach DIN EN ISO 9001 sowie zur Abbildung zahlreicher weiterer Normen bis hin zu GxP-relevanten Systemen.

Wichtige Verbindungselemente

[Di 21.04.2020, 09:01] Durch die Corona-Pandemie ist der Bedarf an Beatmungsgeräten und Patientenmonitoren sprunghaft gestiegen. Um diese lebensrettenden Medizingeräte an den Intensivbetten zu befestigen benötigen die Hersteller zuverlässige Verbindungsteile, wie sie von KVT-Fastening angeboten werden.

Ein Kunde des Unternehmens stattet beispielsweise Krankenhäuser auf der ganzen Welt mit Patientenmonitoren aus und sieht sich aufgrund von Covid-19 mit einer hohen Nachfrage konfrontiert. Der führende Spezialist für Verbindungstechnik versorgt das Medizintechnikunternehmen mit wichtigen Teilen wie Einpressbefestigern und Blindnieten. Auch in dieser schwierigen Lage kann sich der Kunde dabei auf die Liefersicherheit verlassen. KVT-Fastening liefert nicht nur Standardprodukte und Einzelelemente, sondern begleitet Kunden als Engineering-Partner auch aktiv bei der Lösungsfindung – vor allem bei individuellen Anforderungen. Adhoc-Lösungen sind daher eine besondere Stärke des Herstellers. So kann auch die krisenbedingte Nachfrage zügig erfüllt werden. Das Unternehmen der Bossard Gruppe punktet außerdem mit seiner Beratungskompetenz und der Begleitung seiner Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies umfasst neben Empfehlungen hinsichtlich der verwendeten Werkstoffe auch optimierte Bedingungen für die schnelle und sichere Montage.

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