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Finanzierungsrunde CMR Surgical sichert sich 600 Millionen Dollar

Redakteur: Kristin Breunig

CMR Surgical, ein weltweit agierendes Unternehmen, das auf die Entwicklung von chirurgischen Robotersystemen spezialisiert ist, hat in einer Series-D-Finanzierungsrunde 600 Millionen Dollar erhalten.

Per Vegard Nerseth ist Chief Executive Officer bei CMR.
Per Vegard Nerseth ist Chief Executive Officer bei CMR.
(Bild: Georg Kahlau (ipse Communication))

CMR Surgical sicherte sich in einer Series-D-Finanzierungsrunde 600 Millionen Dollar. Die Finanzierungsrunde fand unter der Leitung von Softbank Vision Fund 2 und Ally Bridge Group statt. Sie dient der Unterstützung der Unternehmensmission, die minimal-invasive Chirurgie bzw. Schlüsselloch-Chirurgie für mehr Patienten weltweit verfügbar zu machen. Die Finanzierung wird genutzt, um die globale Vermarktung von Versius, dem chirurgischen Robotersystem der nächsten Generation, voranzutreiben und dessen digitales Ökosystem auszubauen.

CMR arbeitet mit Chirurgen und Krankenhäusern zusammen, um ein Werkzeug für die roboterassistierte Schlüssellochchirurgie zu entwickeln, das universal zugänglich und erschwinglich ist. Das Robotersystem Versius zeichnet sich durch seine Größe, Mobilität und Vielseitigkeit aus. Dank des anpassbaren und modularen Designs kann der Chirurg so viele Arme verwenden, wie für einen Eingriff gebraucht werden. Versius ahmt den menschlichen Arm nach und ermöglicht Chirurgen neben erhöhter Beweglichkeit und Präzision von kleinen Gelenkinstrumenten eine gute Platzierung des Zugangs. Im Rahmen der fortschreitenden internationalen Expansion von CMR wurde Versius bereits in vielen Ländern erfolgreich eingeführt, u. a. in Europa, Australien, Indien und im Nahen Osten.

Finanzierung fließt in Expansion und technologische Entwicklung

Die umfangreiche Kapitalzufuhr, führt mittlerweile zu einer Unternehmensbewertung in Höhe von drei Milliarden Dollar. Die Series-D-Finanzierungsrunde sichert die von CMR verfolgte Strategie einer schnellen Expansion finanziell ab und unterstützt den Aufbau eines weltweiten Geschäftsbetriebs des Unternehmens. Mit den neuen Mitteln wird außerdem die Weiterentwicklung des systemeigenen digitalen Rahmenwerks gefördert. Dazu gehören neue technologische Entwicklungen wie Versius Connect, eine App für Chirurgen, die das Versius-System nutzen.

Investoren

Neben Softbank Vision Fund 2 und Ally Bridge Group wurde die Finanzierungsrunde von neuen internationalen Investoren, wie RPMI Railpen, Tencent und Chimera unterstützt. Bestehende Investoren, darunter LGT und dessen angeschlossene Impact-Investing-Plattform Lightrock, Watrium, Cambridge Innovation Capital, PFM Health Sciences und GE Healthcare waren ebenfalls an der Finanzierungsrunde beteiligt.

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