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Medical Valley EMN „China ist ein Schlüsselmarkt für die Medizintechnik-Industrie“

| Redakteur: Peter Reinhardt

Mitte April ist eine Delegation des Medical Valley EMN nach China gereist, um dort verschiedene Standorte zu besuchen, die bezüglich Gesundheitsversorgung und Medizintechnik interessant sind. Nach der Rückkehr gibt Prof. Dr.-Ing. Erich R. Reinhardt, Vorstandsvorsitzender der Clusterorganisation und Delegationsleiter, seine Eindrücke im Interview wieder.

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„Die Gesundheitsversorgung in China ist ein sehr großer Zukunftsmarkt. Das haben uns die Gespräche mit den dortigen Akteuren noch einmal nachdrücklich gezeigt“, Prof. Dr.-Ing. Erich R. Reinhardt, Vorstandsvorsitzender des Medical Valley EMN.
„Die Gesundheitsversorgung in China ist ein sehr großer Zukunftsmarkt. Das haben uns die Gespräche mit den dortigen Akteuren noch einmal nachdrücklich gezeigt“, Prof. Dr.-Ing. Erich R. Reinhardt, Vorstandsvorsitzender des Medical Valley EMN.
(Medical Valley EMN)

Sieben Tage Delegationsreise in China liegen hinter Ihnen. Welches Fazit ziehen Sie für sich und das Medical Valley EMN?

Die Gesundheitsversorgung in China ist ein sehr großer Zukunftsmarkt. Das haben uns die Gespräche mit den dortigen Akteuren noch einmal nachdrücklich gezeigt. Somit sind wir jetzt in unserem Vorhaben bestärkt, ein Konzept nach Philosophie des Medical Valley EMN im chinesischen Raum umzusetzen. An China kommt man in Zukunft nicht vorbei, China ist ein Schlüsselmarkt für die Medtech-Industrie.

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Wurden Ihre Erwartungen bezüglich des persönlichen Austauschs mit den Partnern erfüllt?

Wir haben viele persönliche Gespräche mit Verantwortlichen in verschiedenen Bereichen der Gesundheitswirtschaft geführt. Die Erwartung war zu verstehen, welche konkreten Anforderungen für die Umsetzung erfüllt sein müssen und wie wahrscheinlich es ist, dass wir das Projekt erfolgreich verwirklichen können. Wir haben auf der Reise gespürt, dass die Partner starkes Interesse an einer Zusammenarbeit haben. Wir sehen große Chancen, unser Projekt „Medical Valley in Chinese Cities“ umzusetzen. Ich bin überzeugt, dass China für unsere Internationalisierungsanstrengungen die richtige Wahl ist.

Genügt es nicht, sich via Telefon oder E-Mail über die Lage in China zu informieren? Oder anders gefragt: Bedarf es dafür einer Delegationsreise?

Für mich ist es immer wichtig, sich ein Bild vor Ort zu machen. Das persönliche Gespräch und die persönliche Begegnung sind nicht zu ersetzen. Sie sind wichtig, um sich zu verstehen und Vertrauen aufzubauen. Das ist für die Beurteilung und Entwicklung eines Projektes grundlegend – und davon lebt meines Erachtens ein erfolgreiches Netzwerk.

Was sind jetzt die nächsten Schritte?

Nach den Erkenntnissen und Erfahrungen der vergangenen Tage sind wir jetzt bemüht, die nächsten Schritte in Form von Aktionsplänen gemeinsam festzulegen, um zügig zu einer endgültigen Entscheidung zu kommen. Das bedeutet, Fragen der Partner zu beantworten, selbst Fragen zu stellen und dann zu prüfen, ob sich das Medical Valley EMN darin wiederfindet. Ich bin hinsichtlich der weiteren Entwicklung optimistisch.

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